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Das frühere Berger Kino ist als Ort für die Kulturszene im Gespräch.
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Das frühere Berger Kino ist als Ort für die Kulturszene im Gespräch.

Kultur

Filmfestivalzentrum für Frankfurt

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Die rund 20 Filmfestivals in Frankfurt suchen nach einem Aufführungsort. Eine Machbarkeitsstudie schlägt nun Varianten vor - vom Leinwandschiff bis zum Schauspiel-Interim.

Frankfurt könnte ein Filmfestivalzentrum für die rund 20 Festivals in der Stadt bekommen. Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) hat nun eine Machbarkeitsstudie vorgestellt, die mehrere Varianten vorschlägt.

Sie sind nach Kleidungsgrößen sortiert. In der Variante XS würde ein Kino- oder Leinwandschiff die vorhandenen Kinos ergänzen. Bremen und Stuttgart hätten Erfahrungen mit solchen Theaterschiffen gesammelt, die einen eigenen Zuschauerraum gehabt hätten, heißt es in der Studie. Denkbar sei auch eine schwimmende Leinwand mit Zuschauerplätzen am Ufer – wie bei der Fußball-WM 2006. In der Variante S gebe es ein Festivalbüro mit Arbeitsplätzen.

Filmfestivals bräuchten vor allem in den Wochen vor dem Start Arbeits- und Meeting-Räume, führt die Studie aus. Da die Festivals in Frankfurt über das Jahr verteilt seien, wäre weiterhin ein gefördertes Angebot an „Coworking Spaces“ sinnvoll.

Fünf Varianten für Filmfestivalzentrum

In Variante M würde das Offene Haus der Kulturen auf dem Kulturcampus in Bockenheim als Filmfestivalzentrum genutzt. Das studentische Kino Pupille soll ohnehin dort bleiben, wenn der Asta auf den Campus Westend zieht. Variante L wäre ein Festivalhaus, das auch von anderen kulturellen Einrichtungen genutzt werden könnte, und dem ein Lagerraum und Coworking Space angegliedert seien. Geprüft wurde, es auf dem Milchsack-Gelände im Gutleutviertel unterzubringen, das die städtische KEG erworben hat. Dort gibt es schon Ateliers und Kultureinrichtungen.

In Variante XL würde das Filmfestivalzentrum im Interimsgebäude für die Städtischen Bühnen unterkommen. Ob es ein Interimsgebäude geben wird, ist allerdings noch offen. Neben Filmfestivals stünde das Gebäude auch für andere Veranstaltungen zur Verfügung.

Das Büro „bb22 Architekten + Stadtplaner“ hat die Studie im Auftrag der Stadt erstellt. Der Auftrag wurde 2018 erteilt, die Studie liegt seit Frühjahr vor. Zu den Filmfestivals in Frankfurt zählen das Lichter Filmfest, Nippon Connection, Lucas – internationales Filmfestival für junge Filmfans und das Türkische Filmfestival Frankfurt. Sie werden an unterschiedlichen Orten gezeigt.

Kulturdezernentin Hartwig sagte, die Varianten aus der Studie würden nun im Dialog unter anderem mit den Filmfestivalmacherinnen und -machern geprüft. Die Koalition aus Grünen, SPD, FDP und Volt hatte ihre Unterstützung angekündigt. „Wir wollen uns für die Realisierung eines Film- und Festivalzentrums einsetzen“, heißt es im Koalitionsvertrag.

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