Frankfurt

FH-Gebäude in Frankfurt wird modernisiert

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Eine Stiftung finanziert die Arbeiten im Kopfbau am Frankfurter Nibelungenplatz. Ideen von Studierenden sollen dabei einfließen.

Das Hochschulgebäude 9 der Frankfurter University of Applied Sciences (UAS) am Nibelungenplatz im Nordend soll umfassend modernisiert und baulich aufgewertet werden. Wie die Fachhochschule mitteilt, ist unter anderem die Renovierung der Fassade geplant. Auch das Innere des Gebäudes, also etwa Aula, Hörsäle, Lehrräume, Flure und das Treppenhaus sollen erneuert werden. Die Beleuchtung soll verbessert, die Medientechnik modernisiert werden. Die für die Erneuerung nötigen Mittel stellt die Stiftung Herr zur Verfügung.

Die Modernisierung des Gebäudes 9 in Optik und Ausstattung sei das erste Projekt, das die Stiftung für die UAS umsetze, sagt ihr Beiratsmitglied Vojislav Pantelic. Sie werde Ideen und Vorstellungen der Studierenden einbringen. Rund 80 Studierende des Fachbereichs Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik hatten auf Anregung der Stiftung im Wintersemester Vorschläge zur neuen Gestaltung des Gebäudes erarbeitet. Sie schlugen etwa eine Hofüberdachung zwischen den Hochschulgebäuden, ein Café auf dem Campus, ein raffiniertes Lüftungssystem und eine moderne Aufstockung mit Glasfassade vor.

Eine Jury kürte vier mit je 1000 Euro Preisgeld bedachte Gewinnerprojekte und vergab acht Anerkennungspreise. Stiftungsbeirat Pantelic zeigte sich beeindruckt von der Kreativität und Professionalität der eingereichten Ideen.

Die Bereitschaft der Stiftung, den Studierenden und Lehrenden die dringend erforderliche Modernisierung des Gebäudes 9 zu ermöglichen, fülle eine Lücke und könne nicht hoch genug bewertet werden, sagt Hochschulpräsident Frank Dievernich. Nun könne die Schauseite zum Nibelungenplatz, also an der geplanten Campusmeile, die vom Norden des Unicampus Westend über die Frankfurt School of Finance and Management zur UAS führt, nachhaltig aufgewertet werden. Auf absehbare Zeit werde die Hochschule zudem zwei Gebäude auf dem Campus neu errichten, kündigt Dievernich an. Er hofft, dass das beispielhafte Engagement der Stiftung Herr weitere Zustifter anrege, Projekte für Studium, Lehre und Forschung zu fördern.

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