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Festplatz als Standort für Europäische Schule Frankfurt erwünscht

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Von: Sandra Busch

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Die EU-Schule soll vielleicht auf den Festplatz ziehen. c. boeckheler
Die EU-Schule soll vielleicht auf den Festplatz ziehen. c. boeckheler © christoph boeckheler*

Der Festplatz am Ratsweg soll als Standort für die Europäische Schule weiter untersucht werden.

Der Umzug der Europäischen Schule Frankfurt (ESF) aus der Nordweststadt auf den Festplatz am Ratsweg in Bornheim rückt näher. Vertreterinnen und Vertreter der ESF, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Magistrats haben sich darauf verständigt, das Grundstück des Festplatzes „vertieft für einen Neubau der Europäischen Schule Frankfurt zu untersuchen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Seit Wochen ist der Festplatz als neue Heimat für die ESF im Gespräch. Die Stadt hat sich im Zuge der Ansiedlung der EZB gegenüber dem Bund und den Mitgliedsstaaten verpflichtet, ein Grundstück für den Bau dieser öffentlichen Schule zur Verfügung zu stellen. 2002 wurde die ESF in der Nordweststadt angesiedelt, allerdings reicht der Platz dort nicht mehr aus.

Seit Jahren sucht die Stadt nach einem neuen Grundstück. Der Koalition sei es nun in kurzer Zeit gelungen, „die Suche zielgerichtet auf einen Standort zu fokussieren“, sagt Bildungs- und Baudezernentin Sylvia Weber (SPD). Für den von der EZB beauftragten Projektleiter Peter Rennpferdt bietet der Standort im Vergleich zu früheren Vorschlägen viele Vorteile. „Er liegt prominent am östlichen Innenstadtrand, in Sichtweite der EZB und er ist verkehrlich exzellent erschlossen“, sagt er. Auch für Schulleiter Ferdinand Patscheider hat der Standort durch die mögliche „Integration in die Stadt und die Öffnung in den Stadtteil“ mit Aula und Mensa Potenzial.

Der Magistrat arbeitet daran, den Festplatz auf Flächen am und im Rebstockpark zu verlegen. In der zweiten Jahreshälfte 2022 will der Magistrat über die weiteren Verfahrensschritte berichten.

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