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Im Mai möchte Danijel Durak das Restaurant am Leinpfad eröffnen.

Fechenheim

Treffpunkt am Fechenheimer Mainufer

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Kastanien-Küchenchef Danijel Durak übernimmt das Bootshaus des Ruderclubs Fechenheim. Anfang Mai soll das „Fechemer“ am Leinpfad eröffnen.

Anfang Mai wird am Mainufer das derzeit geschlossene Restaurant des Fechenheimer Ruderclubs neu eröffnen – unter nicht unbekannter Leitung. Danijel Durak, Küchenchef im Restaurant „Kastanie“, hat das Lokal auf Höhe der Schießhüttenstraße übernommen. Mit dem neuen Wirt ändert sich auch der Name: Das bisher unter „Bootshaus“ bekannte Etablissement soll zum Treffpunkt der Fechenheimer werden, deshalb wird demnächst der Schriftzug „Fechemer“ am Leinpfad zu lesen sein.

„Als ich vor acht Jahren die Kastanie eröffnet habe, hätte ich eigentlich gerne das Bootshaus übernommen. Dort wurde zu dieser Zeit auch ein neuer Pächter gesucht“, erzählt Durak. Bis dahin sei das Restaurant viele Jahre in Familienbesitz gewesen, seither habe es mehrere Pächterwechsel gegeben – und jedes Mal eine Absage für Durak. „Dieses Mal sind die vom Ruderverein auf mich zugekommen“, freut er sich. Bei der Eröffnung seines Restaurants in Alt-Fechenheim ist der Gastronom erst 25 Jahre alt gewesen. „Mittlerweile habe ich so viel Erfahrung gesammelt. Nicht nur beim Kochen, sondern auch was Ambiente und das ganze Drumherum angeht“, sagt er.

Obwohl er erst seit wenigen Wochen weiß, dass auf die Kastanie in der Leinwebergasse eine weitere Gaststätte folgt, glaubt man ihm sofort, dass kaum abwarten kann, im „Fechemer“ loszulegen. Er wolle ein Pendant schaffen. „In der Kastanie wird schon auf einem gewissen Level gekocht. Sie ist in der mittleren bis oberen Preisschiene angesiedelt mit Schwerpunkt auf Abendgastronomie“, sagt Durak. Das „Fechemer“ soll bodenständiger werden.

Fahrradfahrer, Fußgänger oder Feierabendgesellschaften sollen sich dort ungezwungen treffen können. „Ich wünsche mir einen Treffpunkt für Fechenheimer. Man soll einfach abends ein bisschen abspannen oder spontan was Trinken können“, so seine Vision. Deshalb wird es auch einen Barbetrieb und Cocktails geben. Außerdem bestünde die Überlegung, den Sonntagsbrunch von der Kastanie ins neue Lokal zu verlegen. „Das bietet sich schon alleine wegen dem Mainblick an.“

Wie in der Kastanie auch, möchte er die Zusammenarbeit mit der Binding-Gruppe und der Grießheimer Kelterei Nöll beibehalten. „Sie haben sich bewährt, außerdem mag ich es mit Frankfurter Partnern, generell regionalen Produkten, zu arbeiten.“ Es wird eine feste Karte, ergänzt mit saisonalen Gerichten ausliegen: „Fechenheimer Tapas“, „Fish & Chips“ oder Kleinigkeiten wie Grüne Soße oder Handkäse schweben dem Küchenchef vor. Fertig ist das Menü aber noch nicht.

Für die Einrichtung hat sich Durak Hilfe von einem Innenarchitekten geholt. „Es wird ausgefallen und etwas Besonderes, viel möchte ich nicht verraten“, hält er sich zunächst bedeckt. „Mediteraner Touch, türkis und weiß. Viel Holz, ein bisschen Vintage. Der Rest bleibt eine Überraschung.“

Der Innenraum soll 52 Plätze bieten. Zusätzlich gibt es einen Hinterraum mit weiteren 60 Plätzen, der zu Anlässen gebucht werden kann. Und als Highlight die mit 60 Plätzen bestuhlte Terrasse mit Blick auf den Main. Wenn alles fertig ist, soll im neuen Lokal auch für Musikveranstaltungen, Lesungen oder Partys Platz sein.

Ein genauer Eröffnungstermin stehe noch nicht. „So bald wie möglich, wenn die Umbauarbeiten fertig sind“, sagt Durak. Sicher sei aber schon, dass das „Fechemer“ mit eine Feier, vielleicht mit Barbecue, eröffnet werden soll. Gesucht werden derzeit noch Servicekräfte und ein Koch. Interessenten können sich in der Kastanie unter der Telefonnummer 41 71 00 melden.

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