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Werner Skrypalle (SPD) ist Ortsvorsteher im Ortsbeirat 11.
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Werner Skrypalle (SPD) ist Ortsvorsteher im Ortsbeirat 11.

Kommunalwahl in Frankfurt

Ortsbeirat 11: Für besseren Lärmschutz am Riederwaldtunnel

  • Fabian Böker
    VonFabian Böker
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Die FR hat die Fraktionen und Wählergruppen im Ortsbeirat 11 nach ihren Schwerpunkten für die kommende Wahlperiode gefragt. Das Gremium kümmert sich um die Belange in den Stadtteilen Seckbach, Riederwald und Fechenheim.

Am 14. März sind Kommunalwahlen in Frankfurt. Dabei werden auch die Ortsbeiräte neu gewählt. Die FR stellt alle 16 Stadtteilparlamente mit ihren amtierenden Fraktionen vor, erläutert, mit welchen Schwerpunktthemen sie in den Wahlkampf ziehen und welche Parteien neu ins Parlament nachrücken wollen.

Der Ortsbeirat 11 ist für Seckbach, Riederwald und Fechenheim zuständig. Dort leben rund 33.400 Menschen auf 16,1 Quadratkilometern. Ortsvorsteher ist Werner Skrypalle (SPD).

Die CDU setzt sich weiterhin für ein Konzept für den Lohrberg ein. Dazu zählt, die Buslinie 83, den Lohrbergbus, als Ringbuslinie über Bergen fahren zu lassen. Der Magistrat hatte dies vor einem Jahr aus diversen Gründen abgelehnt. Überdies soll der Neubau der Cassella-Brücke zügiger vollzogen werden. Die Straßenbahnlinie 12 soll bis zur Schießhüttenstraße fahren. Spitzenkandidat ist Benjamin Wiewiorra.

Die SPD wird angeführt von Ortsvorsteher Werner Skrypalle. Ihrem Wahlprogramm zufolge soll der Heinrich-Kraft-Park fertiggestellt werden. Während der Arbeiten am Riederwaldtunnel wird eine verlängerte Lärmschutzwand gefordert. Zudem soll die U-Bahn bis zum Atzelbergplatz und nach Bergen-Ost ausgebaut werden. Für Fechenheim fordert die Partei einen Bildungscampus. Eine gymnasiale Oberstufe für den Frankfurter Osten soll bei der Schule am Mainbogen angesiedelt werden.

Die Grünen mit Spitzenkandidatin Beate Brink setzt drei Schwerpunkte. Beim Thema Mobilität soll die gesamte Wilhelmshöher Straße breitere Bürgersteige erhalten und der Verkehr beruhigt werden. Beim Bauen und Wohnen wollen die Grünen prüfen lassen, welche versiegelte und freie Flächen es unter anderem in Gewerbegebieten gibt, die sich für Wohnraum eignen. Gewerbegebiete sollen grüner werden.

Die FDP will mit Spitzenkandidat ist Johannes Bomba die Sanierung der Schulen und Sporthallen im Ortsbezirk beschleunigen und sie auf einen zeitgemäßen Stand bringen. Zudem soll die Verkehrssituation verbessert werden. Dazu hofft die FDP, dass die Sanierung der Wilhelmshöher Straße bestmöglich vorangebracht wird.

Die Linke befürchtet, dass durch die bald beginnende Sanierung der Wilhelmshöher Straße und den Bau des Riederwaldtunnels der Verkehr im Osten verstärkt werde. Kurzfristige Entlastung sei nur durch große Park-and-Ride-Plätze möglich. Mieterinnen und Mieter sollen bei geplanten Sanierungen, wie in der Maysiedlung, mit einbezogen werden. Stadt und Ortsbeirat sollen helfen, kleine Läden, Kneipen, Vereine und soziale Einrichtungen, die von Corona betroffen sind, zu halten. Spitzenkandidat ist Stefan Klee.

Die Bürger für Frankfurt (BFF) mit Spitzenkandidat Jürgen Kuhn wollen eine umzäunte Hundewiese, die Stärkung der Bürgerbeteiligung durch einen strafferen Verlauf der Ortsbeiratssitzungen, die Umgestaltung und Aufwertung der Mainkur, Sanierungen von Schulturnhallen sowie eine Beendigung des Parkchaos‘ auf dem Lohrberg und am Huthpark.

Insgesamt gibt es sieben Wahlvorschläge für den Ortsbezirk 11. Neu ins östliche Stadtteilparlament will das Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit (BIG) mit Spitzenkandidat Yunus Yar ziehen.

Mehr zum Thema: Ortsvorsteher Werner Skrypalle spricht im FR-Interview über die Zeit ohne Cassella-Brücke und den Riederewaldtunnel.

Zusammengestellt von Fabian Böker

So sahen die Wahlergebnisse 2016 aus.

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