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Fischerfest: Vereine haben Lust zu feiern

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Die Hauptorganisatoren: Der Vorsitzende des Arbeitskreises Fechenheimer Vereine Christoph Scheich (rechts) und dessen Vize Stefan Binder haben viele Stunde in das Fischerfest gesteckt.
Die Hauptorganisatoren: Der Vorsitzende des Arbeitskreises Fechenheimer Vereine Christoph Scheich (rechts) und dessen Vize Stefan Binder haben viele Stunde in das Fischerfest gesteckt. © hamerski

Nach zwei Jahren Corona-Pause findet am ersten Septemberwochenende wieder das traditionelle Fischerfest der Fechenheimer Vereine statt. Neu ist eine We-Love-Frankfurt-Stage, auf der elektronische Musik gespielt wird. Das Fischerfest wird traditionell seit fast 45 Jahren im Stadtteil gefeiert.

Zwar ist Christoph Scheich erst seit 2019 Vorsitzender des Arbeitskreises Fechenheimer Vereine. Zum Kreis der Organisatoren des traditionellen Fischerfestes gehört der Eventmanager aber schon viele Jahre. Am Wochenende des 3. September findet das Stadtteilfest, das Fechenheim seit der 50-Jahr-Feier seiner Eingemeindung im Jahr 1978 regelmäßig begeht, nach zwei Jahren Corona-Pause wieder statt.

Auf dem Programm stehen eine Ausstellung des Vereins PolymerFM im Kulturpavillon auf dem Friedhof, zu der Gäste mit Velotaxis von der Frankfurter Sparkasse aus hinfahren können. Der Heimat- und Geschichtsverein im Mainbörnchen zeigt eine Ausstellung zu 150 Jahre Cassella. Neu ist die We-Love-Frankfurt-Stage auf dem Ankerparkplatz. Sie soll mit elektronischer DJ-Musik eine tolle Stimmung schaffen, kündigt Scheich an.

Das programm

An zwei Bühnen wird am Samstag, 3. September, das Fischerfest gefeiert. Auf dem Ankerparkplatz, Ankergasse / Ecke Alt-Fechenheim, wird auf der We-Love-Frankfurt-Stage von 11 bis 24 Uhr elektronische DJ-Musik gespielt. Auf der Hauptbühne neben dem Paulibrunnen auf dem Linneplatz gibt es ab 11 Uhr Vereinsprogramm.

Ab 11 Uhr führt die Freiligrathschule ein Theaterstück auf. Um 12 Uhr spielt die Bluse-Pop-Band „Don’t kill a Sailor“. Um 14.15 Uhr spielt die Band „Monday’s Finest“ der Philharmonie Fechenheim. Ab 14.40 Uhr stellen die Vereine ihre Arbeit vor. Es beginnt mit einer Kinder-Tanzshow des Karnevalclubs „Die Hemdeklunkies“, die TSG zeigt verschiedene Sportarten zum Mitmachen. Um 17 Uhr spielt die Philharmonie Theaterszenen mit dem Titel „Putzfrauengespräch“. Um 18.30 Uhr tritt die Band „Madhouse Flowers“ auf. Ab 22 Uhr klingt das Fest mit tanzbaren Klassikern aus.

Eine Ausstellung ist zudem im Kulturpavillion des Fechenheimer Friedhofs (Steinäckerstraße 13) zu sehen. Der Verein PolymerFM setzt dort seine Reihe „In Memoriam – In Gedenken an... über den Tod hinaus“ fort. Der Heimat- und Geschichtsverein im Mainbörnchen zeigt eine Schau zum Thema „150 Jahre Cassella“. red

Seit April bereitet der Arbeitskreis die große Stadtteilfeier vor. „Manches ist aufgrund der Vielzahl von bestehenden Events und Nachholterminen sehr früh ausgebucht und vergriffen“, erläutert der Vorsitzende. So habe er die Musikband „Madhouse Flowers“ schon im April engagiert. „Bei einigen Vereinen fehlen Mitglieder, um den Dienstplan für die Stände zu füllen“, schildert Scheich. Bei der Philharmonie Fechenheim etwa seien viele junge Leute gegangen. Nun werde die Vorsitzende Marion Berger mit einer Handvoll Mitgliedern den Stand betreuen. Insgesamt biete das Fest 27 Stände und Aktionen. „Man hat gemerkt, dass die Vereine Lust haben und alle glücklich sind, dass das Fest wieder stattfinden kann.“

2013 zog das Fischerfest von der „Langgass“, der Straße Alt-Fechenheim, auf den Linneplatz (Burglehen), um sich gesundzuschrumpfen. Danach wuchs die Zahl der Stände auf 31 im Jahr 2019. „In diesem Jahr haben wir mehr Vereine und weniger Gewerbetreibende“, erläutert Scheich. Mit dabei seien alle ortsansässigen Parteien und sogar der Geflügelzuchtverein, der jahrelang nicht dabei gewesen sei. „Das ist gut, weil es ja vor allem ein Vereinsstraßenfest ist.“ Um aber auf die Langgass zurückzukehren und sie zu füllen, bräuchte es mindestens 50 Stände. Vielleicht sei mit 30 Ständen das Potenzial in Fechenheim erschöpft, weil die Vereine mit ihren Mitgliedern nicht mehr auf die Beine stellen können, überlegt Scheich laut. Vielleicht kann der Arbeitskreis kommendes Jahr mehr Kräfte mobilisieren. Dann wird das Fischerfest 45 Jahre alt. msr

Die Kunstskulpturen Fisch und Meerjungfrauen auf dem so genannten Kleedreieck an der Kreuzung Kleestraße / Alt-Fechenheim).
Die Kunstskulpturen Fisch und Meerjungfrauen auf dem so genannten Kleedreieck an der Kreuzung Kleestraße / Alt-Fechenheim). © christoph boeckheler*
So voll ist, wenn Fechenheim sein Fischerfest auf dem Linneplatz feiert.
So voll ist, wenn Fechenheim sein Fischerfest auf dem Linneplatz feiert. © Rolf Oeser

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