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Fechenheimer Fischerfest wird ohne Corona geplant

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Von: Friedrich Reinhardt

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So sah das Fischerfest vor Corona aus – und so soll es dieses Jahr auch wieder aussehen.
So sah das Fischerfest vor Corona aus – und so soll es dieses Jahr auch wieder aussehen. © Rolf Oeser

Bereits 20 Vereine haben sich angemeldet, nachdem das Fest im Vorjahr abgesagt werden musste.

Das Fischerfest soll wieder werden, was es vor der Pandemie war. Ein Treffpunkt für alle Fechenheimer und Fechenheimerinnen, auch die, die nicht mehr hier wohnen, ein Ort, an dem Vereine für sich werben können, um Mitglieder zurückzugewinnen. Wo nachmittags Familien von Stand zu Stand flanieren und abends Gitarren von der Bühne über den Platz Burglehen dröhnen. So hätten es Christoph Scheich und Steffen Binder gern, die beiden Vorsitzenden des Arbeitskreises Fechenheimer Vereine. Dafür laufen die Vorbereitungen nun.

„Wir planen das Fischerfest ohne Corona“, sagt Scheich. Er habe sich unter anderen Aktiven umgehört, die in Frankfurt Straßenfeste organisieren. „Manche planen mit zwei Konzepten.“ Ein Plan für den Fall hoher Corona-Fallzahlen und ein freieres Konzept bei niedriger Inzidenz. „Wir setzen dagegen alles auf eine Karte.“ Der Aufwand sei zu groß.

Wenn es Beschränkungen geben sollte, dann allenfalls eine Maskenpflicht, so schätzt Scheich die Lage ein. Das Wetter und die Jahreszeit könnten helfen. Im Herbst 2021 stiegen die Fallzahlen erst Mitte Oktober zur vierten Welle an. Wegen fehlender Planungssicherheit hatte der Arbeitskreis das Fischerfest im Mai 2021 aber abgesagt.

Als Scheich und Binder in diesem Jahr bei den Vereinen angefragt hatten, sei die Resonanz überwältigend gewesen, erzählt Scheich. 20 Vereine hätten sich bereits angemeldet, um auf dem Fest – traditionell am ersten Septemberwochenende – mit einem Stand vertreten zu sein.

Für die Vereine sei das keine Kleinigkeit. In der Pandemie hätten Vereine aktive Mitglieder verloren, die aber braucht es, um eine Stand zu betreuen. „Wenn wir darum 25 Stände zusammenbekommen, bin ich schon richtig froh“, sagt Scheich.

Als Hauptact hat der Arbeitskreis die Frankfurter Band „Madhouse Flowers“ gewinnen können. Das Geld für die Band, die Bühne und die Werbung wird der Arbeitskreis vorstrecken. „Mit 15 000 bis 20 000 Euro muss man da rechen“, so Scheich. „Aber die Finanzierung steht.“

So gebe es neben Spenden und den Beiträgen der Vereine zum Beispiel auch eine Förderung aus dem Budget des Oberbürgermeisters. Auch auf andere Sponsoren könne sich der Arbeitskreis verlassen, sagt Scheich. Auch in pandemischen Zeiten steigender Preise. Dennoch suche der Arbeitskreis nach weiteren Sponsoren, sagt Binder. Parallel dazu beginnt die Detailplanung für das Fischerfest.

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