Fechenheim

Gefahr für Radfahrer bleibt

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Grüne scheitern mit einem Antrag für mehr Sicherheit in der Adam-Opel-Straße.

Der Ortsbeirat 11 sieht derzeit keine Notwendigkeit den Radweg an der Adam-Opel-Straße zu sichern. Ein Antrag der Grünen, in dem die Anbringung von Bordsteinaufsetzern zur Sicherheit der Radfahrer gefordert wurde, ist vom Ortsbeirat abgelehnt worden. Die CDU fand, dass Antragsteller Thomas Dorn (Grüne) in seiner Ausführung übertreibe. Es sei sinnvoller, die Radwege im Zuge der geplanten Neugestaltung der Straßen durch das Fechenheimer Gewerbegebiet zu sichern. Diese soll aber in fünf Jahren beginnen.

Dorn sieht das anders. „Sau gefährlich“ sei der Bereich für Fahrradfahrer, findet er. „In der Hanauer Landstraße ist jede Einfahrt eine Todesfalle, deshalb weichen alle Fechenheimer Fahrradfahrer auf die Adam-Opel-Straße aus.“ Doch auch in der knapp zwei Kilometer langen Straße würdem Autofahrer das dort vorgschriebene Tempo 30 oft nicht einhalten. Oft würden vor allem Lastwagenfahrer den Schlaglöchern im Straßenbelag ausweichen.

Besonders brenzlig sei es in dem Bereich, wo die Adam-Opel-Straße auf die Carl-Benz-Straße stößt. Die Anbringung von rund 15 Zentimeter hohe Pollern entlang des Radweges könnten ein geeignetes Mittel sein, kostengünstig und effektiv die verkehrsgefährdete Situation für alle Verkehrsteilnehmer zu entschärfen, heißt es in der Vorlage.

Aber erst mit dem Programm „Industriestraßen“ möchte der Magistrat umfassende Sanierungsarbeiten vornehmen, bei der auch die Fahrradwege sicherer gestaltet werden sollen. Gestartet werden soll im Industriegebiet Fechenheim.

Dorn kündigte an, nicht abwarten zu wollen, bis die Sanierung beginnt, und schlimmstenfalls mitverantworten, wenn bis dahin sich ein Unfall ereigne, verteidigte der Grünen-Politiker seinen Antrag. Linke und FDP stimmten dafür, SPD und CDU dagegen.

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