Schulen in Frankfurt

Übergangsgebäude für KGS Niederrad zu teuer

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Die FDP kritisiert die Kosten für das Übergangsgebäude der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Niederrad. Baudezernent Jan Schneider (CDU) rechtfertigt sie.

Die FDP kritisiert die gestiegenen Kosten für das Übergangsgebäude der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Niederrad. Das Provisorium soll am Mainfeld entstehen und rund sieben Millionen Euro mehr kosten als geplant. Erst im Mai sei die Bau- und Finanzierungsvorlage in Höhe von 22,4 Millionen Euro beschlossen worden, sagte Stefan von Wangenheim, bildungspolitischer Sprecher der Liberalen im Römer. Nur wenige Monate später seien die Kosten sieben Millionen höher. „So kann das nicht weitergehen“, sagte er. Auch Michael Müller (Linke) monierte, dass Kostensteigerungen bei öffentlichen Bauten nicht die Ausnahme, sondern die Regel seien.

Baudezernent Jan Schneider (CDU) rechtfertigte die Kosten. Es gebe großen Bedarf an Schulplätzen, es müssten unter hohem Zeitdruck Schulen entstehen. Deshalb hätten die Stadtverordneten 2016 entschieden, bei Schulbauten mit Kostenschätzungen und nicht mit Berechnungen zu arbeiten. Bei der KGS Niederrad habe nach der Kostenschätzung von Fernwärme auf dezentrale Heizung umgestellt werden müssen, die Raumpläne seien an die pädagogischen Anforderungen angepasst worden, das koste mehr. Außerdem habe es bei der Ausschreibung nur ein Angebot gegeben. Das habe genommen werden müssen, sagte Schneider. Denn die Schule soll schon im Sommer 2019 in das Provisorium ziehen.

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