Nordend

Milieu stärker schützen

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Das Zusammenleben auf engem Raum wird den Ortsbeirat 3 auch bei seiner Sitzung am kommenden Donnerstag beschäftigen.

Platz ist im Nordend bekanntermaßen ein rares Gut. Das Zusammenleben auf engem Raum wird den Ortsbeirat 3 auch bei seiner Sitzung am kommenden Donnerstag beschäftigen. Zur Allgemeinen Bürgerfragestunde hat das Stadtteilgremium Planungsdezernent Mike Josef (SPD) und Baudezernent Jan Schneider (CDU) eingeladen. Das Duo wird die geplante Milieuschutzsatzung Nordend vorstellen. 

In Gebieten, in denen eine solche Satzung gilt, kann die Stadt ihr Vorkaufsrecht für Gebäude nutzen, wenn zu befürchten ist, dass ein Käufer die Mieter verdrängen will. Oder sie kann mit ihrem Vorkaufsrecht drohen und den neuen Eigentümer dazu bringen, eine Abwendungserklärung zu unterzeichnen.

Durch die verpflichtet sich der Käufer etwa, von einer Umwandlung in Eigentumswohnungen abzusehen oder Luxusmodernisierungen sein zu lassen. 
Im Anschluss an die Präsentation gibt es sowohl für die Ortsbeiratsmitglieder als auch für interessierte Bürger die Möglichkeit, Fragen zur Milieuschutzsatzung zu stellen. 

Nicht nur der Wohnraum ist im Nordend begrenzt, auch Parkplätze sind Mangelware. Daher haben die Ortsbeirats-Fraktionen von CDU und FDP einen gemeinsamen Antrag auf den Weg gebracht, der 500 zusätzliche unterirdische Parkplätze fordert. Als mögliche Standorte schlagen die beiden Fraktionen vor: ein Areal in der Günthersburg- und Rothschildallee, den Parkplatz des Maingau-Krankenhauses, ein freies Grundstück in der Nähe des Bethmannparks, die Richard-Wagner-Straße zwischen Brahmsstraße und Eckenheimer Landstraße sowie die Erweiterungsfläche der Nationalbibliothek. 
Im September hatte sich der Ortsbeirat erst gegen eine neue Tiefgarage unter dem neuen Anbau des Bürgerhospitals ausgesprochen.

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