Brandanschläge

Antifa beklagt „Hetze“

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Nach Brandanschlägen auf linke Wohnprojekte erhebt die Gruppe Vorwürfe gegen CDU, FDP und AfD im Römer.

Nach den mutmaßlichen Brandanschlägen auf linke Wohnprojekte in Rödelheim, Schwalbach und Hanau fordert die Frankfurter Antifa ein „starkes Zeichen gegen den Rechtsterrorismus“. Dieser sei nun auch in Frankfurt angekommen, heißt es in einer Mitteilung der Gruppe. Die Brandserie sei ein „Resultat der rechten Hetze von CDU, AfD und FDP im Römer gegen linke Projekte“.

Antifa-Sprecherin Sarah Brechtel sagte: „Die ständige Forderung, linke Projekte endlich räumen zu lassen, schlägt sich nun in Taten nieder.“ Brechtel zog einen Vergleich zu den Brandanschlägen in Mölln und Solingen in den 90er Jahren und griff insbesondere den CDU-Stadtverordneten Christoph Schmitt scharf an. Es sei bezeichnend, dass Schmitt gerade jetzt die Brandschutzvorkehrungen in der Au untersuchen lassen wolle. Das Grundstück in Rödelheim, das seit mehr als 30 Jahren besetzt ist, war Ziel von zwei mutmaßlichen Anschlägen.

Auch mehrere andere Gruppen solidarisierten sich am Montag mit den linken Wohnprojekten – darunter „Faites votre jeu!“ aus dem Klapperfeld. Die Initiative kritisierte vor allem den FDP-Stadtverordneten Uwe Schulz, der in den vergangenen Monaten Stimmung gegen Klapperfeld, Au und das Café Exzess gemacht hatte. Im Gespräch mit der FR sagte Schulz, es sei legitim, zu fordern, dass die Bewohner der Au Mietverträge unterschreiben müssten. Dabei handele es sich nicht „um eine Aufforderung zu einer Straftat“, betonte er.

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