Politik

FDP will Fußgänger vor Hitze schützen

  • George Grodensky
    vonGeorge Grodensky
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Die FDP fordert mehr Grün, Sonnensegel und Trinkwasserbrunnen für Fußgänger. Die FDP hat ihre Ideen bei einem Rundgang entwickelt – bei 36 Grad Außentemperatur. 

Die FDP in Bockenheim und Westend sorgt sich um das Wohlergehen der Fußgänger in Frankfurt. Bei der anhaltenden Hitze kommen Flaneure nur flambiert ans Ziel. Das ließe sich aber mit einigen Ideen ändern, finden die Liberalen. „Die wesentlichen Säulen sind Schatten, Wasser und Pflanzen“, sagt Maria-Christina Nimmerfroh, die für die Partei im Ortsbeirat 2 aktiv ist.

Die Stadt könnte Sonnensegel an Verkehrsknotenpunkten anbringen, etwa an der Kreuzung Bockenheimer Landstraße/Senckenberganlage und an der Bockenheimer Warte. „Die können farblich so gestaltet sein, dass sie sich ästhetisch gut einpassen und wenig Sicht wegnehmen“, sagt der Klimaexperte der FDP Bockenheim/Westend, Michael Sahm. Auch Trinkwasserbrunnen an zentralen Punkten wie der Bockenheimer Warte, dem Grüneburgpark und am Kirchplatz mit Sitzbank und einem Becken um Füße zu kühlen könnten viel bewirken.

Bei neuen Gebäuden müsse die Stadt konsequent eine Bepflanzung einfordern. Die positive Wirkung aufs Mikroklima komme der ganzen Straße zugute. Auch die Versiegelung muss weniger werden. „Nicht jeder Millimeter um ein Bürogebäude herum muss eine Steinwüste sein, so was macht man heute nicht mehr“, kritisiert Sahm.

Die FDP hat ihre Ideen bei einem Rundgang entwickelt – bei 36 Grad Außentemperatur. „Wir konnten die Temperaturunterschiede von ein paar Grad je nach Verschattung direkt erleben. Die Effekte sind enorm“, sagt FDP-Fraktionsvorsitzender Günter Pelke. Die Erkenntnisse sollen in Anträge für den Ortsbeirat 2 fließen.

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