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FDP-Chef mag Jamaika

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
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Thorsten Lieb auf dem Weg nach Berlin

Thorsten Lieb sitzt am Montagmittag bereits im Zug nach Berlin. Der Frankfurter FDP-Parteichef ist über die Landesliste in den Bundestag eingezogen, am Montagnachmittag sollte sich bereits die neue Fraktion in Berlin konstituieren. Liebs favorisierte Koalition heißt Jamaika, also ein Bündnis aus Union, Grünen und FDP. Ausgehend vom Wahlprogramm gebe es größere Schnittmengen mit der Union, sagt Lieb. Aber es gehe auch um persönliche Ebenen bei Gesprächen. „Es muss auch ein gewisses Vertrauensverhältnis herrschen.“ Und ob das gegeben sei, müssten die nächsten Tage zeigen. Gewisse Zweifel hegt er da aber gerade, „ob die Union krisentauglich ist“.

Für Lieb müssen aber auch „Scheuklappen weg“. Gegenüber einer Ampel, also einem SPD-Grünen-FDP-Bündnis. „Aber die habe ich ja nicht“, sagt Lieb. Denn immerhin regiert in Frankfurt eine Ampel mit Beteiligung von Volt. „Man muss nun sorgsam und demütig in Gespräche gehen.“

14,8 Prozent gab es für die FDP in Frankfurt. An den Stadtteilergebnissen freut Lieb besonders, dass in seinem Heimatstadtteil Kalbach-Riedberg die Liberalen besonders gut abgeschnitten haben. Dort sitzt er auch im Ortsbeirat, die FDP kommt auf 19,9 Prozent hinter der CDU. Es ist das drittstärkste Ergebnis in den Stadtteilen für die Liberalen. „Das ist schon gut, wenn man im Heimatstadtteil nicht abgestraft wird und offenbar einiges richtig gemacht hat.“ Gewonnen hat die FDP den Stadtteil Westend-Süd mit 26,6 Prozent, zweitstärkstes Ergebnis gab es im Stadtteil Westend-Nord mit 20,7 Prozent knapp hinter der CDU. „Das ist traditionell ein starker Bereich, eine klassische FDP-Wählerschaft.“ sabu

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