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Fridays for Future- Protest in Frankfurt.

Kommentar

„Fridays for Future“-Aktivisten in Frankfurt sollten fair bleiben

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Die „Fridays for Future“-Aktivisten sollen weiterhin nerven, aber bitte nicht nur um der Show willen austeilen. 

Was will man gegen die „Fridays for Future“ sagen? Nichts. Sie haben ja recht. Wie konnten wir Erwachsenen das Klima so zurichten, dass uns reihenweise die Bäume umkippen? Berechtigter Ärger, der da hochkommt. Und unverständlich, dass Frankfurt, scheint’s, nicht schneller reagiert mit seiner Klimaschutzpolitik – Frankfurt, die Stadt, in der die Grünen so lang mitregieren wie kaum anderswo.

Gut also, dass Schülerinnen und Schüler auf die Straße gehen, dass sie laut sind und Maximalforderungen aufstellen.

Nicht gut, dass sie nun zum zweiten Mal den Umweltausschuss in eine Art Zirkus verwandelt haben. Protest darf viel. Protest muss Aufsehen erregen. Aber was die jungen Redner in der Bürgerfragestunde vom Stapel gelassen haben, unter dem Gejohle der Menge, ging teilweise – nicht zitierfähig – unter die Gürtellinie.

Die Fridays sollten die Sympathien der Vernünftigen nicht durch solche Auftritte im Hochgefühl der moralischen Überlegenheit aufs Spiel setzen. Bitte ungeduldig, aber fair bleiben.

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