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Kein sicherer Ort: das Fahrradparkhaus an der Südseite des Hauptbahnhofs.
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Kein sicherer Ort: das Fahrradparkhaus an der Südseite des Hauptbahnhofs.

Bahnhofsviertel in Frankfurt

Das Fahrradparkhaus soll sicherer werden

  • Miriam Keilbach
    VonMiriam Keilbach
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Nach mehreren Diebstählen in Frankfurts erstem Fahrradparkhaus sorgt sich der Ortsbeirat um die Akzeptanz der Zweiradgarage im Bahnhofsviertel.

Die Sicherheit im Fahrradparkhaus südlich des Hauptbahnhofs beschäftigt den Ortsbeirat 1. Die FDP hatte auf einen Artikel in der FR reagiert, in dem Diebstähle in und die geringe Nutzung der Garage thematisiert wurden. Die Fraktion hat nun Fragen an den Magistrat, etwa wie hoch die Auslastung seit der Eröffnung im Mai 2016 ist, wie viele Diebstähle es seither gab und was unternommen wird, um Diebstähle zu verhindern.

In dem Parkhaus gibt es Stellplätze für 350 Räder. Ein Euro am Tag gilt es zu bezahlen, allerdings gibt es dafür keinen Diebstahlschutz. Es sind zwar Kameras aufgebaut, aber die schrecken offenbar nicht ab. In der Garage parken derzeit nur rund ein Dutzend Räder am Tag, wegen der geringen Nutzerzahlen ist die Fahrradwerkstatt auch nur vormittags besetzt. Im Umkehrschluss haben Diebe nachmittags Ruhe, um sich den Rädern zu nähern. An einigen Tagen wurden direkt mehrere Räder entwendet.

Für das Stadtteilgremium sind nun vor allem zwei Dinge nötig, um die Sicherheit zu erhöhen. So fragt es den Magistrat, ob eine Fahrradversicherung für im Parkhaus stehende Räder in Erwägung gezogen werde. Außerdem sollten Stadt und Betreiber, die Parkhausbetriebsgesellschaft, eine Tochter der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG, darauf hinwirken, die Akzeptanz des ersten Frankfurter Fahrradparkhauses zu erhöhen. Je mehr Menschen die Garage nutzen, desto lebhafter wird sie und desto weniger attraktiv ist sie für Diebe.

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