Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

In Friedrichshafen war die Messe an ihre Kapazitätsgrenze gelangt.
+
In Friedrichshafen war die Messe an ihre Kapazitätsgrenze gelangt.

Messe

Fahrradmesse Eurobike zieht nach Frankfurt

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
    schließen

Zu der Leitmesse sollen im Sommer nächsten Jahres Zehntausende Gäste kommen. Möglich macht es eine Kooperation mit Friedrichshafen.

Die Messe Frankfurt hat am Dienstag einen Coup gelandet, der zwar den Verlust der IAA nicht ausgleicht, aber von großer Bedeutung für die Gesellschaft ist. Vom kommenden Jahr an wird die Eurobike in Frankfurt stattfinden. Die internationale Messe rund um klassisches Fahrrad und Elektrobike zählt zu den großen Leitmessen in der Branche und konkurriert nach Angaben der Stadt Frankfurt nur mit der Interbike in Las Vegas und der Taipei Cycle Show in Taiwan. Ein Termin steht auch schon fest. Vom 13. bis zum 17. Juli kommenden Jahres öffnet die Messe ihre Pforten.

Bislang findet die Interbike in Friedrichshafen am Bodensee statt. Doch anders als bei der Fashion Week, die die Frankfurter Messe von der Berliner Messe zumindest in Teilen abgeworben hat, verlief der Wechsel der Eurobike in gegenseitigem Einvernehmen. Die Messegesellschaften von Frankfurt und Friedrichshafen gründeten dafür ein Joint Venture, die „Fairnamic GmbH“. Sie soll die 1991 erstmals ausgetragene Messe künftig ausrichten.

Friedrichshafen bleibt damit an der Veranstaltung beteiligt und profitiert davon, dass in Frankfurt wesentlich mehr Gäste kommen können als am Bodensee. Dort hatte die Messe mit 65 000 Besucherinnen und Besuchern in fünf Tagen ihre Kapazitätsgrenze erreicht. In Frankfurt kamen vor der Corona-Krise zu großen, knapp einwöchigen Messen um die 300 000 Gäste.

„Kein IAA-Nachfolger“

Ob sich derart viele Menschen für die Eurobike begeistern, bleibt abzuwarten. Oberbürgermeister Peter Feldmann, der mit seinem Friedrichshafener Kollegen Andreas Brand über den Wechsel des Standorts verhandelt hatte, zeigte sich jedenfalls begeistert. Die Eurobike werde ein „Leuchtturm sein in einer Stadt, die sich anschickt, das Rad in den Mittelpunkt der verkehrspolitischen Debatte zu rücken“.

Als Nachfolger der nach München abgewanderten Automesse IAA sehe er die Eurobike zwar „noch nicht“, sagte Feldmann bei einer Pressekonferenz in Friedrichshafen: „Aber das ist ein Zeichen, dass wir uns nicht einschüchtern lassen.“ Der Geschäftsführer der Messe Frankfurt, Uwe Behm, sagte: „Selbstverständlich geht es auch um die Auslastung des Messegeländes.“ Eine Reaktion auf die Corona-Krise sei der seit Jahren vorbereitete Deal aber nicht.

Die Vereinbarung mit Friedrichshafen betrifft auch die Luftfahrtmesse Aero. Die „Fairnamic GmbH“ richtet vom kommenden Jahr an auch diese Veranstaltung aus. In Friedrichshafen erhofft man sich durch die zahlreichen internationalen Kontakte der Messe Frankfurt eine bessere Vermarktung. Anders als die Eurobike bleibt die Aero aber am Bodensee. mit dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare