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Schnell voran kommen Reisende mit einem elektrischen Liegerad. Foto: Rolf Oeser
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Schnell voran kommen Reisende mit einem elektrischen Liegerad.

Messen

Fahrradmesse Eurobico in Frankfurt: E-Bikes bleiben beliebt

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Die Fachmesse Eurobico zeigt Neuheiten und Trends - etwa zu Elektromobilität und Transportmöglichkeiten.

Auf der Fachmesse Eurobico für Aussteller:innen und Fachpublikum haben sich am Wochenende in Frankfurt mehr als 100 Marken präsentiert. Es war die erste große Präsenzveranstaltung auf dem Frankfurter Messegelände seit etwa eineinhalb Jahren.

Die Eurobico ist aus der Zusammenarbeit der Messen in Frankfurt und Friedrichshafen entstanden. Sie ist Vorläuferin der Fahrrad-Leitmesse Eurobike, die im Juli kommenden Jahres erstmals in Frankfurt stattfinden wird. Gegründet wurde sie 1991. In diesem Jahr findet sie ein letztes Mal in Friedrichshafen statt.

Elektrofahrräder mit gestrecktem Rahmen

Als Trends auf der Fahrradmesse waren unter anderem Elektromobilität und Cargo zu beobachten. 2020 wurden in Deutschland rund fünf Millionen Fahrräder verkauft, davon knapp zwei Millionen Elektrofahrzeuge.

„E-Bikes trenden, das gilt für die gesamte Fahrradbranche“, sagte Eric Bothe am Stand von Bergamont. Der Fahrradhersteller aus Hamburg-St. Pauli stellte sogenannte Long-Tail-Elektrofahrräder mit langgestrecktem Rahmen als Neuheiten vor, bei dem es Transportmöglichkeiten vorne und hinten gibt. Hinten ist Platz für zwei Kindersitze, die Kinder können ihre Füße abstellen. Ebenfalls im Trend lägen E-Cargofahrräder, sagte Bothe, und verwies auf ein Modell mit einer Kiste, in der Kinder vorne Platz nehmen können.

Liegeräder für lange Reisen

Bei der Fahrradanhänger-Marke Thule seien für die neue Saison die Farben der Anhänger modernisiert worden, sagte Nico Schmelzer am Stand des Unternehmens aus Schweden. Die Modelle seien für jeweils ein Kind oder zwei Kinder verfügbar und hätten je nach Ausstattung eine einstellbare Federung oder eine Scheibenbremse, die beim Joggen unterstütze. Die Fähnchen am Anhänger seien gesetzlich vorgeschrieben und sorgten für eine bessere Sichtbarkeit. Die Anhänger eigneten sich auch zum Transportieren von Lasten und könnten zum Verzicht auf das Auto im Haushalt beitragen.

Für Pendlerinnen und Pendler sowie für längere Reisestrecken eigneten sich E-Liegefahrräder, sagte Alexander Kraft von HP Velotechnik. „Die erste Frage, die wir gestellt bekommen, ist: Sind die denn sicher?“, sagte er. Untersuchungen von Unfallforschern und Versicherungen gäben keinen Anlass zur Vermutung, dass Liegefahrräder häufiger von Unfällen betroffen seien als andere Fahrräder, führte er aus.

Kraft hob den Komfort beim Fahren hervor. „Man sitzt wie auf einem Bürostuhl, hat einen Panoramablick und keine Beschwerden im Nacken, Rücken oder in den Handgelenken nach einer langen Tour.“ Auch an das sportlichste Modell mit zwei Rädern, das Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometer pro Stunde ermögliche, ließen sich für Reisen Fahrradtaschen anbringen.

Der Fahrradtaschenhersteller Ortlieb schaut einem Jubiläum entgegen. Im kommenden Jahr wird es 40 Jahre her sein, dass Hartmut Ortlieb die Firma gründete. Als Neuheit präsentierte die Firma am Stand eine wasserfeste Fahrradtasche im Retro-Look. Außerdem gibt es eine überarbeitete Version einer Fahrradtasche, die sich auch als Rucksack nutzen lässt.

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