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Stadtrat Klaus Oesterling vor den Fahrradboxen in Höchst. Foto: Christoph Boeckheler
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Stadtrat Klaus Oesterling vor den Fahrradboxen in Höchst.

Mobilität

Fahrradboxen in Frankfurt-Höchst

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Am Bahnhof Frankfurt-Höchst steht nun eine Bike-and-Ride-Anlage. Eine Fahrradgarage im Stadtteil soll folgen.

An der Nordseite des Bahnhofs Höchst hat die Stadt zwölf abschließbare Fahrradboxen aufgestellt. Sie haben einen Stromanschluss, um Pedelecs und E-Bikes aufzuladen. Über die Website www.bikeandridebox.de kann ein Stellplatz gebucht werden. Ein Tag kostet ab zwei Euro Miete, eine Woche ab fünf Euro, ein Monat ab 15 Euro, ein Jahr ab 100 Euro.

Daneben gibt es etwa 160 überdachte Abstellplätze für Fahrräder, die nichts kosten, aber auch nicht so sicher sind. „Eine Bekannte hatte ihr Rad zwei Tage hier stehen, danach war das Vorderrad verbogen, und die Bremse war kaputt“, erzählt Christian Tack aus Höchst. Er engagiert sich in der Arbeitsgemeinschaft Radverkehr im Stadtteil und hat ein Plakat dabei, auf dem steht: „Die zwölf Boxen sind ein guter Start. What’s next?“

Weitere überdachte Abstellplätze

Was, also, kommt als Nächstes? Zunächst die Erklärung, wie die Fahrradboxen funktionieren. Man bucht sie über die Website, gibt den Zahlencode an der Box ein, dann öffnet sie sich. Unten kann man sein Rad einfach hineinschieben. Oben muss man eine Rampe herausziehen, das Rad draufheben, hochheben, was nicht so schwer ist, und schieben. Höhere Räder passen eher in die unteren Boxen, niedrigere in die oberen. Unten kostet es etwas mehr als oben. Wenn die Buchung ausläuft, wird man per Nachricht daran erinnert, sein Rad abzuholen oder die Buchung zu verlängern.

Die ersten abschließbaren Fahrradboxen hat die Stadt am Bahnhof Rödelheim aufgestellt, sagt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD). Auch dort gibt es Steckdosen, allerdings nur auf einer Etage. Die Fahrradboxen seien pro Tag etwa zur Hälfte ausgebucht. Wer sein hochpreisiges Rad abstellen wolle, habe gute Chancen, einen Platz zu bekommen. Auch mit den Fahrradbügeln komme die Stadt gut voran, sagt Oesterling.

Im vergangenen Jahr seien 4036 Abstellplätze geschaffen worden. Im Herbst würden überdachte Fahrradabstellanlagen an der Ostendstraße und der Stadtgrenze Neu-Isenburg aufgestellt. Bertram Giebeler vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club in Frankfurt begrüßt die Fahrradboxen in Höchst. Sie kosteten etwa 45 000 Euro. Er weist darauf hin, dass die Boxen modular erweitert werden können.

Fahrradgarage in Höchst

Für die Fahrradboxen sind zwei Parkplätze weggefallen. Für weitere Fahrradboxen würde weitere Parkplätze benötigt. Petra Scharf, die für die SPD im Ortsbeirat 6 sitzt, erinnert an die zurückliegenden Kämpfe.

„Über jeden Parkplatz, der wegfallen soll, wird im Ortsbeirat sechs bis zwölf Monate diskutiert.“ Genau wie an der Ludwigshafener Straße 27 in Höchst. Dort will die Stadt eine Fahrradgarage für vier Fahrräder aufstellen. Zwei Parkplätze fallen dafür weg. Es wird die zweite Fahrradgarage für Anwohnerinnen und Anwohner in der Stadt. Die erste steht seit 2019 in der Hegelstraße im Nordend.

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