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Experten für die Paulskirche in Frankfurt

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Von: Florian Leclerc

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Die Paulskirche, aus dem Büro von Oberbürgermeister Feldmann aus fotografiert. Foto: Peter Jülich
Die Paulskirche, aus dem Büro von Oberbürgermeister Feldmann aus fotografiert. © Peter Jülich

Um die Paulskirche zu einem nationalen Erinnerungsort zu machen, hat eine Kommission nun ihre Arbeit aufgenommen.

Aus der Paulskirche in Frankfurt soll ein nationaler Erinnerungsort werden. Um einen konkreten Umsetzungsvorschlag zu erarbeiten, hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) eine Expertenkommission ins Leben gerufen.

Den Vorsitz der Expertenkommission Paulskirche mit zwölf Mitgliedern hat Volker Kauder (CDU). Weitere Mitglieder sind unter anderem Evelyn Brockhoff, die bis zuletzt das Institut für Stadtgeschichte leitete, Rainer Forst, Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität, Stadtdekan Achim Knecht, Peter Cachola Schmal, der Leiter des Deutschen Architekturmuseums, und Mirjam Wenzel, die Leiterin des Jüdischen Museums Frankfurt.

Bis Ende 2022 soll die Kommission den Vorschlag für die Sanierung der Paulskirche und ein Demokratiezentrum präsentieren. Im Mai 2023 ist ein Fest zum 175. Jahrestag des ersten Paulskirchenparlaments geplant. Danach sollen die Sanierungsarbeiten beginnen und die Planungen für das Haus der Demokratie konkret werden.

Stadtverordnete für Sanierung auf Grundlage der Nachkriegsarchitektur

Am Sonntag hatte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) die Kommission mit Kulturstaatsministerin Grütters und dem Kommissionsvorsitzenden Kauder durch Römer und Paulskirche geführt. Danach ging es zum Abendessen mit Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne). Das erste Arbeitstreffen der Kommission war am Montag im Römer.

Kulturstaatsministerin Grütters sagte zur Gründung der Kommission: „Die Paulskirche ist ein Schlüsselort unserer Freiheitsgeschichte, den wir gemeinsam zu einer nationalen Erinnerungs-, Gedenk- und Lernstätte ausbauen wollen.“ Man wolle mehr Demokratiegeschichte wagen. Dazu trage auch die Bundesstiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte in Frankfurt bei. Sie rücke Orte der Freiheit und Demokratie in Deutschland stärker ins öffentliche Bewusstsein.

Der Kommissionsvorsitzende Kauder sagte: „Die Paulskirche ist ein demokratischer Leuchtturm, er soll zusammen mit einem Haus der Demokratie Erfahrungsort und Lernort werden.“ Demokratie sei ein Prozess, „der unser aller Unterstützung braucht“.

Oberbürgermeister Feldmann hielt fest, die Stadtverordneten hätten sich für eine Sanierung der Paulskirche auf Grundlage der Nachkriegsarchitektur von Rudolf Schwarz ausgesprochen.

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