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Hilfe, die Weihnachtssterne sind los ? tragt rote Jacken!

Palmengarten in Frankfurt

Christkinder im Palmengarten

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Die Weihnachtsausstellung im Frankfurter Palmengarten ist eröffnet. Diesmal ist sogar biblischer Nachwuchs zu sehen: auf Fotos, die die grüne Oase in ganz neuem historischen Licht zeigen.

Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Im Palmengarten: sicher. Dort läuft seit Donnerstag die Weihnachtsausstellung, in diesem Jahr wieder ganz in Rot und Weiß. Und Grün natürlich. Und mit Schmuck aus umweltfreundlichem Rohstoffen. 

„Wir haben hier hauptsächlich Materialien, die die Natur uns schenkt“, verrät Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) den wie immer zahlreichen Eröffnungsgästen, die mit glänzenden Augen vor ihr stehen. „Man kriegt so langsam eine Stimmung, dass es weihnachtlich wird“, so Heiligs Eindruck, den die meisten teilen. 

Kein Wunder, Jonas Glaser und sein Team haben die Galerie „klassisch“ gestaltet, sagt der Ausstellungsdesigner. Es regieren Weihnachtsstern und Nadelbaum, ganz eindeutig. Dazu: Kränze, Stroh, Christrosen, Amaryllen. Die Nepalhilfe hat wieder einen Stand mit überwältigend niedlichen Filzfiguren aufgebaut. Der Erlös geht an Bedürftige im Himalaya. Tipp: Die großartigen Dinosaurier, voriges Jahr nur im Mobile erhältlich, sind von der Leine gelassen, also jetzt auch einzeln zu kaufen. An den Wänden: Fotos von Stanislav Müller, auf denen Kinder der evangelischen Hoffnungsgemeinde diverse Krippenszenen darstellen, etwa: „Reise der Heiligen drei Könige zum Jesuskind im Tropicarium“. Oder: „Verkündung der Geburt Jesu auf der Palmenhausterrasse“. Viele ahnten gar nicht, welch biblisch historischer Ort der Palmengarten ist!

Palmengartendirektorin Katja Heubach weilt auf Fortbildung. Also sagt Patricia Germandi ein paar Worte, Leiterin der Abteilung Kommunikation und Kultur: etwa, dass Elemente anderer Ausstellungen jetzt wieder Verwendung finden, darunter eine Hütte aus der „Palmen“-Schau und, man staune, eine Wiese aus „Blumen des Herbstes“. Sage niemand, das Weihnachten im dritten Jahrtausend sei unflexibel in seinen Ansprüchen. 

Geöffnet ist die Ausstellung bis zum 26. Dezember täglich ab 9 Uhr. Wochenends von 11 bis 18 Uhr ist die Nepalhilfe mit ihrem Stand vor Ort. Die Grüne Schule macht Kindern Bastelangebote. Und am 15. Dezember wird’s bunt: Dann entzündet der Palmengarten seine „Winterlichter“. 

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