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Unverschuldet von der Wahl ausgeschlossen: Ein Frankfurterin darf nicht ihre Stimme abgeben (Symbolbild).

Probleme

Panne bei Europawahl: Frankfurterin darf nicht wählen

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Eine Frankfurterin darf nicht an der Wahl zum Europäischen Parlament teilnehmen, weil ihr die  Wahlunterlagen nicht rechtzeitig zugeschickt werden. 

In Frankfurt hat es Probleme mit der Stimmabgabe bei der Europawahl per Briefwahl gegeben. Eine Reporterin der Frankfurter Rundschau konnte nicht an der Wahl teilnehmen, weil ihr die Briefwahlunterlagen nicht rechtzeitig per Post zugestellt wurden. Die Unterlagen befanden sich am Wahltag wohl immer noch auf dem Postweg. Da aber im Wählerverzeichnis des zuständigen Wahllokals hinter dem Namen der Frau der Vermerk „Briefwahlunterlagen abgeschickt“ eingetragen war, hatte die Kollegin auch nicht die Möglichkeit, kurzfristig noch statt der Briefwahl direkt im Wahllokal an der Wahl teilzunehmen.

Die Frau hatte am Donnerstagvormittag die Briefwahl beantragt, also noch deutlich vor Ablauf der Frist am Freitagabend, 18 Uhr. Sie bekam auch am Donnerstag per Mail die Bestätigung, dass ihr Antrag korrekt eingegangen sei. Doch die Wahlunterlagen kamen bis Samstag nicht bei der wahlberechtigten Frankfurterin an.

In ihrem Wahllokal in der Usinger Straße in Frankfurt- Bornheim jedoch durfte sie nicht an der Wahl teilnehmen – vermutlich soll mit diesem Prozedere verhindert werden, dass jemand seine Stimme zweimal abgeben könnte.

Bislang ist nicht bekannt, ob es noch mehr Wahlberechtigten in Frankfurt ähnlich ergangen ist. Der Wahlvorsteher des Wahllokals in der Usinger Straße will den Wahlleiter auf diese Panne ansprechen. 

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