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Ursprünglich sollte der Europagarten an der Pariser Straße im Frankfurter Europaviertel bereits 2018 öffnen.
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Ursprünglich sollte der Europagarten an der Pariser Straße im Frankfurter Europaviertel bereits 2018 öffnen.

Frankfurt

Europagarten bleibt bis Ende des Jahres geschlossen

  • Boris Schlepper
    VonBoris Schlepper
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Der Europagarten im neuen Frankfurter Europaviertel bleibt mindestens noch bis Ende des Jahres 2021 geschlossen. Der Rechtsstreit zwischen Stadt, Projektentwickler und Baufirma über den schlechten Zustand der Rasenflächen dauert noch an. Nur die Bolz- und Spielplätze sind geöffnet.

Der Europagarten im neuen Frankfurter Europaviertel wird wohl nicht mehr in diesem Jahr geöffnet. Der Rechtsstreit zwischen der Stadt Frankfurt mit dem Projektentwickler und der Baufirma, weil Rasenflächen und Baumgruppen immer noch in einem schlechten Zustand sind, dauert nach Auskunft des Grünflächenamts weiter an. Aktuell bedürfe es einer Stellungnahme zu einem Gutachten seitens des Gerichts. Ursprünglich sollte die Grünanlage an der Pariser Straße 2018 für alle eröffnet werden.

Über den aktuellen Verfahrensstand werde demnächst der zuständige Ortsbeirat 1 in einem nicht-öffentlichen Treffen informiert, kündigt Dirk Schneider vom Grünflächenamt an. Wie schon 2020 sollen Anlieger Flyer erhalten. „Sicher scheint, dass die Grünanlage aller Voraussicht nach auch in diesem Jahr nicht für die Öffentlichkeit nutzbar wird“, bedauert Schneider. Eine vorzeitige Öffnung des Bauzaunes werde es nicht geben. Das komme einer Abnahme gleich, „damit wären jegliche Gewährleistungsansprüche hinsichtlich der in Frage stehenden Vegetationsflächen obsolet“.

Die CDU im Römer hatte sich erst vor kurzem dafür ausgesprochen, den Europagarten endlich für die Menschen zu öffnen. Die Bevölkerung könne es nicht verstehen, wieso der Park seit Jahren brachliegt, schreibt CDU-Stadtverordnete Sara Steinhardt. „Sie verlieren verständlicherweise langsam die Geduld.“ Selbst eine vom Ortsbeirat 1 geforderte Zwischennutzung wurde nicht ermöglicht. „Das ist für Außenstehende doch ein totaler Schildbürgerstreich!“, findet Steinhardt.

Unabhängig vom Rechtsstreit sollte Priorität haben, dass der Europagarten schnellstmöglich freigegeben wird – „am besten noch in diesem Jahr“, fordert die Stadtverordnete. Sollte dies nicht möglich sein, müsse es wenigstens eine Teilöffnung oder vorübergehende Öffnung des gesamten Areals geben - etwa während der Sommermonate. Im Winter könne die Anlage dann wieder dicht gemacht werden, sollte Nachbesserungsbedarf bestehen. Wichtig sei, dass Bürgerinnen und Bürger über einen Fahrplan bis zur Öffnung informiert werden, „denn sie sind die Leidtragenden in diesem juristischen Tauziehen um den Park“.

Der Ortsbeirat 1 hatte vor kurzem angeregt, die Nutzung der Bolzplätze und Spielflächen im Europagarten zu erweitern. Diese sind im Augenblick die einzigen nutzbaren Flächen. Mit sofortiger Wirkung sollen sie bis Ende Oktober in der Zeit von 20 bis 22 Uhr geöffnet sein. Die Sonderregelung soll per Aushang an den Bolzplätzen veröffentlicht werden. Eine Entscheidung des Magistrats steht noch aus. mit bit

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