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Standort für Ziehenschule gesucht

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Von: Judith Dietermann

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Die Ziehenschule in Eschersheim muss saniert und erweitert werden. In der Zwischenzeit müssen die 1350 Schülerinnen und Schüler an einen anderen Standort ziehen.

Seit Jahren wartet die Ziehenschule, mit derzeit 1350 Schülerinnen und Schülern eines der größten Gymnasien in der Stadt, auf ihre Erweiterung. Die alten Baracken auf dem Schulhof sind feucht und kalt, richtiger Unterricht ist dort nicht mehr möglich.

Im Oktober wurde der Gewinner des ausgeschriebenen Architekturwettbewerbs für die Schule am Weißen Stein vorgestellt. Realisiert werden soll die geplante Sanierung und Erweiterung frühestens in zwei bis drei Jahren. Während der Bauzeit von zwei Jahren können die Schüler:innen nicht auf dem Gelände unterrichtet werden. Daher setzt sich der zuständige Ortsbeirat 9 für einen Ausweichstandort ein. Ingrid Häußler, Fraktionsvorsitzende der FDP, fordert in einem Antrag den Magistrat auf, dass die Vorbereitungen zügig angegangen und geprüft werden soll, ob und inwieweit eine Auslagerung der Schule auf eine in der Nähe befindlichen Fläche möglich ist. Der Antrag wurde mehrheitlich verabschiedet.

Nach dem Entwurf des Kölner Architektenbüros soll die Ziehenschule erweitert werden. Dazu wird die neue Drei-Felder-Turnhalle platzsparend im Boden versenkt und das neue Schulgebäude darüber errichtet. Eine Brücke verbindet den Neubau, der auch den Anbau aus den 1970er Jahren ersetzten soll, mit dem denkmalgeschützten Altbau von 1913. Das von 2011 stammende jüngste Gebäude soll ebenfalls erhalten bleiben, langfristig dort die Oberstufe untergebracht werden. jdi

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