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Sicher über die Maybachbrücke

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Von: Sonja Thelen

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Der Ortsbeirat 9 setzt sich dafür ein, dass auf der Maybachbrücke mehr Platz für Fußgänger und Fußgängerinnen sowie für Radfahrende entsteht. Unter anderem soll pro Fahrtrichtung eine Autospur in einen Radweg umgewandelt werden.

Aufgrund der sich zuspitzenden Verkehrssituation rund um den Ausbau der S6 soll die Stadt auf der Maybachbrücke mehr Platz für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen schaffen. Das fordert der Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim). Möglich wäre, auf der Brücke in beide Fahrtrichtungen je eine Autospur in einen Radweg umzuwidmen. Zudem soll auf der Seite der Brücke, an der sich der Aufzug befindet, ein Zweirichtungsradweg entlang geführt werden. Der Antrag von Grüne und SPD wurde bei Gegenstimmen von CDU und FDP auf den Weg gebracht.

Auch durch den Wegfall einer Autospur „ist der Verkehrsfluss gewährleistet“, betonen die antragstellenden Fraktionen. FDP-Fraktionsvorsitzende Ingrid Häußler reklamierte, dass die Stadt dringend das im Zuge des S-Bahnausbaus notwendige Verkehrskonzept für den Frankfurter Norden erstellen muss. Darin müssten Lösungen für diese Stelle „eingebettet“ werden.

Ferner bittet das Stadtteilgremium auf Antrag der SPD, der Magistrat möge sich bei der Deutschen Bahn dafür einsetzen, dass auf beiden Seiten der Maybachbrücke die Treppenzugänge zum Inselbahnsteig mit einem Fahrstuhl ausgerüstet werden. In Höhe der geplanten Zugänge könnten Passant:innen die Brücke nicht queren. Von der nicht barrierefrei zugänglichen Seite hat das zur Folge, dass mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und Eltern mit Kinderwagen große Umwege auf sich nehmen müssen, um auf den Bahnsteig zu gelangen. Das sei nicht zumutbar. Sinnvoll sei es auch, eine Fahrradschiene an beiden Treppenzugängen zu installieren.

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