Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Im Juni gab es eine Fahrraddemo gegen den wilden Autoverkehr auf dem Nidda-Radweg zum Eschersheimer Freibad.
+
Im Juni gab es eine Fahrraddemo gegen den wilden Autoverkehr auf dem Nidda-Radweg zum Eschersheimer Freibad.

Eschersheim

Schranke gegen Parkchaos am Eschersheimer Freibad

Die Zufahrt zum Freibad am Alexander-Riese-Weg soll künftig mit einer Schranke besser geregelt werden. Stadt und Bäderbetriebe wollen so dem Parkchaos Herr werden, das vor allem am Wochenende bei guten Wetter vor dem Freibad entsteht.

Die Zufahrt zum Freibad Eschersheim wird künftig mit einer Schranke geregelt. Dies teilt das Straßenverkehrsamt mit. Die Sperre wird auf dem Alexander-Riese-Weg unmittelbar hinter der Einmündung An der Sandelmühle installiert. Damit soll in den Sommermonaten die Zufahrt zum Freibad gesperrt werden, wenn auf dem Parkplatz keine Stellfläche mehr frei ist.

Wie berichtet, herrschen vor allem an Wochenenden bei gutem Wetter chaotische Zustände im Alexander-Riese-Weg und auf dem Parkplatz des Freibads: Falsch abgestellte Autos auf dem Grünstreifen neben dem Sportplatz der SV07 Heddernheim verengen die Zu- und Abfahrt auf eine schmale Spur. Die Rangierflächen, aber auch die Fahrrad- und Fußgängerbereiche auf dem ausgewiesenen Parkplatz sind zugeparkt. Zu- und abfahrende Autos stehen sich Schnauze an Schnauze gegenüber und können weder vor noch zurück. Fußgänger:innen und Radfahrer:innen müssen sich zwischen den Autos durchschlängeln. Der Rettungsweg ist meist blockiert.

Bei einem Vorort-Termin haben Vertreter:innen der Bäderbetriebe, des Grünflächenamtes, des Amtes für Straßenbau und Erschließung, der Branddirektion und des Straßenverkehrsamts nun beschlossen, den Alexander-Riese-Weg hinter der Einmündung An der Sandelmühle bei Bedarf mit einer Schranke für den Verkehr zu sperren. „Uns geht es vorrangig um einen freien Rettungsweg“, erklärt Ingmar Bolle, Sprecher des Straßenverkehrsamtes. Auch wenn es nur wenige Tage im Jahr seien, müsse zu jeder Zeit ein Durchkommen für Rettungsfahrzeuge gewährleistet sein. Die Planungen, so Bolle, seien im Gange, das Aufstellen der Schranke werde bis Mai 2022, also zur nächsten Freibadsaison, abgeschlossen sein. „Wir werden die Absperrung so gestalten, dass der starke Freizeitradverkehr längs der Nidda so wenig wie möglich behindert wird“, versichert Bolle.

An Tagen, an denen die Bäderbetriebe aus Erfahrung wissen, dass ein Ansturm von Besucher:innen zu Verkehrsproblemen führt, wird vom Freibadpersonal ein Schrankenposten abgestellt. Er soll die rein- und rausfahrenden Autos zählen und die Schranke bedienen. Boris Zielinski, Geschäftsführer der Bäderbetriebe, hält die Umsetzung der beschrankten Zufahrt für sinnvoll. „Wir sind deshalb bereit mit Personal zu helfen und das unkompliziert umzusetzen“, sagt er. Auf dem Parkplatz des Freibades im Alexander-Riese-Weg stehen 64 Stellplätze und vier Behindertenparkplätze zur Verfügung. Überdies gibt es einen großen Stellplatz mit Fahrradbügeln. Auf der Eschersheimer Seite, Am Grünen Graben, gibt es einen zweiten Zugang zum Freibad mit einem größeren Parkplatz und einer großen Stellfläche für Fahrräder. Dieser Zugang ist weder auf der Homepage des Freibades noch auf Google Maps zu finden.

„Die Leute kennen den Eingang, den Frankfurtern ist der Weg bekannt“, ist sich Zielinski sicher. Parkprobleme dort seien ihm nicht bekannt. „An Spitzentagen kommen bis zu Zehntausend Besucher ins Eschersheimer Bad“, schätzt er. Da seien auch zwei Eingänge nicht viel. Auf der Internetseite des Bads wird nur auf die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr verwiesen. „Alle unsere Bäder sind gut mit Bus, Bahn und mit dem Rad zu erreichen“, so Zielinski.

Bei gutem Wetter herrscht regelmäßig Parkchaos am Eschersheimer Freibad.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare