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Im Frühjahr kommt der Mittelbahnsteig für den Bahnhof Eschersheim

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Von: Judith Dietermann

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Die Umbauarbeiten am S-Bahnhof Eschersheim sind im vollen Gange.
Die Umbauarbeiten am S-Bahnhof Eschersheim sind im vollen Gange. © Matthias Bittner

Am S-Bahnhof Eschersheim entsteht derzeit ein provisorischer Mittelbahnsteig. Er dient als Übergangslösung, bis der neue endgültige Bahnsteig Ende 2023 fertig ist. Künftig soll der Bahnhof über die Maybachbrücke barrierefrei zugänglich sein.

Auch wenn der Bahnhof Eschersheim derzeit eine Großbaustelle ist: Es fahren weiterhin S-Bahnen dort. Mit blauen Planen in Richtung Hauptbahnhof und grünen Planen in Richtung Frankfurter Berg sind die Bahnsteige abgesichert, dahinter laufen die Arbeiten. Zwei neue Gleise werden im Rahmen des S6-Ausbaus verlegt.

Noch laufen vorbereitende Arbeiten. Bagger heben Erde aus, andere schwere Maschinen plätten den Boden, damit bis 2023 das zukünftige Fernbahngleis fertiggestellt werden kann. Dieses Datum nannte die Deutsche Bahn Netz AG dem Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim) im jüngsten der regelmäßig stattfindenden Informationsgespräche. Derzeit, so die Bahn weiter, fänden bereits die vorbereitenden Arbeiten wie Tiefenentwässerung und Erdbau statt.

Ab Frühjahr wird zudem der provisorische Mittelbahnsteig errichtet. Dieser ist eine Übergangslösung, bis der neue, endgültige Bahnsteig fertiggestellt sei. Die alten Außenbahnsteige werden dementsprechend entfernt. Zugänglich sein wird der Mittelbahnsteig über eine neue Treppe sowie einen Aufzug von der Maybachbrücke. Bis Ende 2023 sollen beide Anlagen fertig sein. Dann ist auch das alte Bahnhofsgebäude neben der Turnhalle des TV Eschersheim an der Maybachstraße Geschichte.

Weil die Bausubstanz des schon lange nicht mehr nutzbaren Gebäudes zu schlecht ist, muss es abgebrochen werden und kann nicht, wie vom Ortsbeirat und den Menschen in Eschersheim erhofft und gefordert, als Bürgertreff ertüchtigt werden. Voraussichtlich bis Frühjahr soll es abgerissen werden, erste Gerüste werden bereits auf dem Vorplatz aufgestellt. Das dann freigewordene Areal soll künftig als Rettungsplatz von der Deutschen Bahn genutzt werden.

Nach wie vor schwierig ist es für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen, die in Eschersheim und Ginnheim die Gleise queren wollen - auch wenn jüngst die neuen Brücken an der ehemaligen Batschkapp sowie am Grünen Graben eröffnet wurden. Immer noch sind einige Unterführungen gesperrt. Während der Lachweg dauerhaft dicht bleibt, ist der Durchgang am Friedhof Eschersheim noch bis Ende 2023 geschlossen.

Dort wurden das Bestandsbauwerk zurückgebaut und die Hilfsbrücken eingehoben. Bis Frühjahr wird das Bauwerk darunter fertiggestellt, so die Bahn. Auf östlicher Seite wird bis Ende 2023 die Unterführung erweitert, so dass die zwei neuen Gleise verlegt werden können.

Ebenfalls dicht ist der Durchgang „Zehn Ruthen“. Er soll Mitte 2023 wieder genutzt werden können. Die finale Fertigstellung wird bis Ende 2023 angestrebt, für die zwei neuen Gleise wird sie auf beiden Seiten entsprechend erweitert. Dies trifft auch auf die Unterführung „Niedwiesenstraße“ zu, dort ist eine Querung frühestens Mitte, spätestens aber Ende des Jahres wieder möglich, versichert die Bahn.

Anders stellt sich die Situation an der Woogstraße, gegenüber dem Niddapark dar. Dort ist der Durchgang zwar offen, er muss allerdings 2023 noch einmal kurzfristig gesperrt werden. Ein genaues Datum gibt es allerdings noch nicht.

Fest steht, dass die ausgebaute S-Bahnstrecke definitiv ohne die neue Station in Ginnheim in Betrieb gehen wird. Die neue Haltestelle soll parallel zur Straße „Am Ginnheimer Wäldchen“ bis knapp unter die Brücke der Rosa-Luxemburg-Straße gebaut werden. Über eine Brücke von dieser Straße aus sollen die Fahrgäste zum Bahnsteig gelangen. Sowohl Treppen als auch Fahrstühle sind vorgesehen.

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