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Der Poller soll verhindern, dass Autos zum Freibad Eschersheim an der Nidda über Radwege gelangen. Foto: Peter Jülich
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Der Poller soll verhindern, dass Autos zum Freibad Eschersheim an der Nidda über Radwege gelangen.

Eschersheim

Frankfurt: Schilder und Poller gegen Chaos und am Nidda-Uferweg

Neue Schilder und Poller gegen Autofahrer sollen ein erneutes Chaos um Uferweg in Eschersheim verhindern.

Frankfurt - Bei den derzeit eher eisigen Temperaturen denkt wohl kaum jemand an einen entspannten Freibadbesuch. Aber: Der Sommer kommt schneller als gedacht. Umso besser, dass man vorbereitet ist. Vor allem rund um das Freibad Eschersheim, wo es an einigen freibadtauglichen Tagen im vergangenen Sommer zu einem großen Chaos am Eschersheimer Freibad kam, weil plötzlich Autos auf dem Nidda-Uferweg, ein Teil des Grüngürtel-Rad- und Wanderweges, auftauchten.

Schnell war die Ursache ausgemacht: In die Navigations-Route der Internetsuchmaschine Google hatte sich ein Fehler eingeschlichen, die Autos wurden über den Nidda-Uferweg gen Freibad gelotst – wo sie in einer Sackgasse landeten. Die falsche Route wurde korrigiert, auch die Stadt reagierte, nachdem Radfahrer und Radfahrerinnen gegen das Durcheinander auf ihren Wegen demonstriert hatten. Gleich zwei Poller hat die Kommune installiert: einer an der Seite der A661, einer am Nidda-Ufer. Dort sogar mit aufgemalter Verkehrsinsel, damit nachts niemand dagegen fährt. Seitdem blieb ein erneutes Chaos aus, was vielleicht auch daran liegen mag, dass das Sommerwetter nur selten freibadtauglich war.

Nidda-Uferweg in Frankfurt - Maßnahmen gegen Auto-Chaos

Das aber im kommenden Jahr wiederkommen könnte. Das befürchtet zumindest der Ortsbeirat 9 (Dornbusch, Eschersheim, Ginnheim), der in seinem Ortsbezirk ein weiteres Schlupfloch ausgemacht hat, das die Autos letztlich in eine Sackgasse führt, und zwar in der Straße Im Uhrig. Von dort kann man über den Weg nördlich der Tennisplätze bis zur Nidda fahren. Ebenso gebe es eine Durchfahrtsmöglichkeit in der Bonameser Straße.

Mit geeigneten Maßnahmen sollten die Löcher doch deswegen gestopft werden, forderten die Stadtteilpolitiker den Magistrat auf – freilich, ohne den dortigen Anliegerverkehr zu beeinträchtigen.

In Frankfurt Schilder sollen Schilder an der Nidda helfen

Ein Problem, was der Magistrat durchaus ernst nimmt, weswegen das zuständige Fachamt sich selbst ein Bild über die aktuelle Situation verschaffte. Mit dem Ergebnis, dass Im Uhrig, nördlich der Tennisplätze, wie auch in der Bonameser Straße die Durchfahrt bereits durch ein entsprechendes Schild verboten sei. Ein entsprechendes Zusatzschild weise darauf hin, dass die Wege lediglich für den landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben seien. Wer dort also gen Freibad fahre, begehe eine Ordnungswidrigkeit.

Anders hingegen stellt sich die Situation im nördlichen Bereich der Straße Im Uhrig dar. Zwar gibt es auch dort ein Schild, das die Durchfahrt verbietet, allerdings mit einem anderen Zusatz. Die Straße ist nämlich für Anlieger freigegeben. Und zu denen, erklärt der Magistrat, zählten eben auch die Besucher des Freibades. Sie hätten ein Anliegen, wenn sie den Weg nutzen. Und zwar das, Schwimmen zu gehen. Soll heißen: Deswegen sei die Durchfahrt der Straße trotz des Verbotsschildes in diesem Falle tatsächlich rechtens.

Ein Problem, was kompliziert klingt, aber schnell gelöst werden kann, indem das Durchfahrt-verboten-Schild versetzt wird an den Beginn des Feldweges. Das Zusatzschild „Anwohner frei“ werde gegen „Landwirtschaftlicher Verkehr frei“ ausgetauscht. So kommen die Anwohner weiterhin zu ihren Häusern, für Freibadbesucher ist spätestens am Feldweg allerdings Schluss. Vorausgesetzt, sie halten sich an die Regeln.

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