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Der Bahnübergang am Lachweg. Foto: Luigi Ungarisch
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Der Bahnübergang am Lachweg.

ESCHERSHEIM

Eschersheimer Lachweg wird zur Einbahnstraße

  • VonJudith Dietermann
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Die Stadt Frankfurt will damit den Schulweg sicherer machen. Autos werden über die Bonameser Straße umgeleitet.

Nur wenige Wochen, nachdem Eltern der Fried-Lübbecke-Schule im Ortsbeirat 9 ihre Bedenken über den neuen Schulweg ihres Nachwuchses geäußert hatten, hat die Stadt reagiert. Seit der Schließung der Unterführung am Friedhof führt dieser über den Bahnübergang am Lachweg. Bis auf Weiteres wird die Straße in Richtung Alt-Eschersheim eine Einbahnstraße, so die Kommune. Ab sofort. Und: Im September wird der Übergang wegen Wartungsarbeiten gar voll für den Autoverkehr gesperrt.

Was den Autofahrenden gen Norden einen Umweg über die Bonameser Straße und die Homburger Landstraße beschert, bedeutet für Kinder vor allem mehr Sicherheit. Denn die Wege entlang der vielbefahrenen Straße sind schmal, nicht selten wird dort zu schnell gefahren.

Bereits in den vergangenen Tagen war der Lachweg eine Einbahnstraße, wegen Arbeiten der Netzwerke Rhein-Main. Nun bleibt es dabei. Vielleicht bis Ende 2023, erst dann soll die Unterführung am Friedhof, die wegen des viergleisigen Ausbaus der Main-Weser-Bahn im Frühjahr dicht gemacht wurde, wieder öffnen. Oder zumindest bis die neue Brücke am Grünen Graben genutzt werden kann. Nach Aussagen der Deutschen Bahn soll dies noch in diesem Jahr so weit sein.

Eltern begrüßen es, dass sie gemeinsam mit Stadtschul- und Verkehrsamt eine kurzfristige Lösung gefunden haben, sagt Stefanie Näder, stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende. Die Einbahnstraße trage sehr zur Verkehrsberuhigung bei, was den Weg von und zur Grundschule deutlich sicherer mache. Allerdings könne die Beschilderung deutlicher sein. Zudem hoffen die Eltern auf eine baldige Öffnung der neuen Brücke am Grünen Graben. „Damit kein Schulkind mehr über den Bahnübergang muss.“

„Perfekt“, kommentiert Thomas Budenz von der BFF im Ortsbeirat die Regelung. Diese hatte er bei einem Schulwegsicherungstermin im Juli zusammen mit der Kinderbeauftragten und den Eltern vorgeschlagen. Sinnvoller wäre es jedoch, die Einbahnstraße zu drehen, da Autos bergauf nicht so rasen könnten. Letztlich sei es aber „ein gutes Ergebnis“. Ohne großen Aufwand könnte man nun mit kleinen Abgrenzungen die vorhandenen zwei auf eine Spur reduzieren. So bliebe mehr Bürgersteig und Sicherheit für die Kinder. Autofahrer:innen würden sich schnell an die neue Situation gewöhnen.

Das sieht Heidi Bachmeyer, Kinderbeauftragte für Eschersheim, ebenso. Wobei für sie die rasenden Autos ein kleineres Problem sind als die schmalen Bürgersteige. „Sehr schnell fahren kann man dort kaum, die Gleise sind eine Barriere, Autos müssen dort abbremsen. Rasen sie hinüber, heben sie ab“, sagt sie. Besonders wichtig sei, dass die Stadt noch vor Beginn des neuen Schuljahres reagiert habe. Dass sei ein großes Anliegen aller gewesen. Und: Dass die Einbahnstraßenregelung funktioniere, hätten die letzten Tage ja bereits gezeigt. „Ab Montag folgt dann eben der Härtetest.“

Auch sonst gibt es Bewegung, was die Übergänge entlang der S-Bahn-Strecke betrifft. So soll im September die neue Brücke am Bahnhof Eschersheim eingehoben werden und noch in diesem Jahr eröffnet werden. Nach über drei Jahren kann man dort dann wieder die Gleise überqueren.

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