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Immobilien

Offener Brief der Berta-Jourdan-Schule

Erzieher beklagen Wohnungsnot in Frankfurt

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Die Studierenden der Berta-Jourdan-Schule wollen, dass angehende Erzieher bei der Vergabe von Wohnungen bevorzugt werden.

Angehende Erzieherinnen und Erzieher beklagen die Wohnungsnot in Frankfurt. In einem offenen Brief an Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) fordern die Studierenden der Berta-Jourdan-Schule, dass öffentliche Wohnungsbaugesellschaften wie die ABG angehende Erzieher bei der Vergabe von Wohnungen bevorzugen sollen. 400 der rund 900 Studierenden haben den Brief unterschrieben.

Mit dem Einkommen eines angehenden Erziehers oder einer angehenden Erzieherin sei es kaum möglich, in Frankfurt die Miete zu zahlen, sagen Marie Nachtigall und Thomas Leibold, Sprecherin und Sprecher des Studierendenrats. Der fehlende bezahlbare Wohnraum führe dazu, dass sich viele gegen die Ausbildung entscheiden müssten. Auch nach der Ausbildung sei es schwer, mit dem Erziehereinkommen die Mieten in Frankfurt zu bezahlen. Viele wanderten während oder nach der Ausbildung ins Umland oder in andere Regionen ab.

Am heutigen Montag treffen sich Vertreter der Dezernate Planung und Bildung sowie des OB-Büros mit Vertretern der Schule, um über die Wohnungsnot bei angehenden Erziehern zu sprechen.

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