Vater der Psychomotorik

Ernst J. Kiphard gestorben

Der Gründer der Psychomotorik hatte Mitte der 1950er Jahre entdeckte er, wie Sport einen positiven Einfluss auf die emotionale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ausübt. Er beschrieb den Zusammenhang zwischen der psychischen und der motorischen Entwicklung des Menschen als Lehre der Psychomotorik.

Der Gründer der Psychomotorik, Ernst J. Kiphard, ist tot. Wie aus Familienkreisen bekannt wurde, ist der ehemalige Professor für Sportpädagogik der Frankfurter Goethe-Universität am Dienstagmorgen im Alter von 86 Jahren in Rosbach vor der Höhe bei Friedberg gestorben. Kiphard trat nach dem Krieg als Zauberer und Clown im Zirkus Althoff auf und war danach etwa 25 Jahre lang als Diplom-Sportlehrer in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätig. Von 1980 bis 1983 lehrte er als Professor in Frankfurt.

Mitte der 1950er Jahre entdeckte er, wie Sport einen positiven Einfluss auf die emotionale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ausübt. Er beschrieb den Zusammenhang zwischen der psychischen und der motorischen Entwicklung des Menschen als Lehre der Psychomotorik.

Deren Konzepte finden in der Bewegungspädagogik, Bewegungstherapie, Krankengymnastik und Logopädie im In- und Ausland Anwendung. Die E.-J.-Kiphard-Stiftung für Psychomotorik in Bonn fördert die Anwendungen im Gesundheits- und Bildungswesen.( epd)

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