Bergen-Enkheim

Erlebnis-Spielplatz an der Leuchte

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Das Grünflächenamt erneuert fünf Flächen im Stadtteil. Zunächst werden Plätze in Enkheim angegangen, danach ist Bergen an der Reihe.

In den kommenden zwei Jahren sollen in Bergen-Enkheim fünf Spielplätze grundlegend saniert und erweitert werden. Das hat die Kinderbeauftragte für den Stadtteil, Sara Hammann, in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats 16 verkündet. Das Grünflächenamt habe ihr die Finanzierung zugesagt – zur Freude vieler Mütter und Väter.

„Ich habe in den letzten Jahren extrem viele Anrufe erhalten, weil die Eltern unzufrieden mit der Spielplatzsituation sind“, erzählt Hammann. „Es herrscht ein großes Interesse die vorhandenen Flächen zu nutzen, aber viele Spielgeräte sind sehr marode. Die Sanierungen sind dringend nötig.“

Doch eine Sanierung reicht an einigen Standorten nicht mehr aus. Der Spielplatz an der Straße Leuchte etwa besteht derzeit nur noch aus einem Grillplatz. Deshalb habe das Grünflächenamt Geld aus dem „Investitionsprogramm Grunderneuerung“ bewilligt. An der Leuchte ist jetzt ein Erlebnis-Spielplatz geplant. „Klettermöglichkeiten und einen Barfußpfad sollen dort hin“, sagte Hammann. „Wir hoffen darauf, die nahegelegene Heilig-Kreuz-Kita für ein Beteiligungsprojekt zu gewinnen.“

Der Spielplatz am Heinrich-Bingemer Weg soll ebenfalls aufwendig saniert werden. Zielgruppe sind Kleinkinder. „Da gibt es mittlerweile viele neue Modelle und Anbieter für kleinkindgerechte Spielplätze. Wenn es so weit ist, beraten wir uns nochmal mit den Planern vom Grünflächenamt“, sagte die Kinderbeauftragte. Aber auch engagierte Eltern sollen ihre Ideen einbringen können.

Bergen kommt 2020 zum Zug

Nur wenige Gehminuten entfernt, nahe der Schule am Hang, liegt der Spielplatz Alfred-Göbel-Weg. Wo momentan nur noch Tischtennisplatte und Schaukel übrig sind, halten sich vor allem Sechs- bis Zwölfjährige auf. Für diese Zielgruppe soll dort investiert werden.

Die drei Spielplätze zählt Sara Hammann zu Enkheim. Sie sollen noch im kommenden Jahr planerisch und praktisch angegangen werden. Bergen komme dann 2020 zum Zug. Dann sollen die Spielplätze an der Straße An der Ruhebank und am Marktplatz wieder fit gemacht werden.

Die Vertreter der Stadt seien laut Hammann sehr entgegenkommend gewesen, hätten den Zustand der Spielplätze auf dem Schirm gehabt. Aber erst jetzt sei der städtische Sanierungsetat freigegeben worden. „Da habe ich jetzt gute zwei Jahre dran rumgebaggert“, sagt die Kinderbeauftragte. Für sie ist das Baggern jetzt erst mal vorbei – alle Sandkasten-Freunde in Bergen-Enkheim können hoffentlich bald damit anfangen.

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