Spielzeit 2018/19

Erfolgreiche Oper

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Höhere Auslastung, mehr Einnahmen.

In der gerade beendeten Spielzeit 2018/19 hat die Oper Frankfurt einen Rekord bei ihren Einnahmen verbucht. Durch das Eintrittsgeld kamen in der zurückliegenden Saison rund 8,5 Millionen Euro in die Kasse des Hauses.

Damit konnte das Opernhaus seinen wirtschaftlichen Erfolg weiter steigern. Noch in der Spielzeit 2013/2014 hatte es lediglich 6,9 Millionen Euro eingenommen, in der Saison darauf waren es bereits 7,5 Millionen Euro.

Gerade Produktionen, die nicht zum Kernrepertoire zählten, übertrafen die erwarteten Einnahmen. Dazu zählten etwa „Iolanta“ von Tschaikowski in Kombination mit Strawinskys „Oedipus Rex“ oder Schrekers „Der ferne Klang“ im Opernhaus. Auch die Produktion „Lost Highway“ mit dem Libretto von Elfriede Jelinek und Olga Neuwirth nach dem Drehbuch zum Film „Lost Highway“ von David Lynch (1997) zog viele Menschen an. Als besondere Attraktion erwies sich Tobias Kratzers Inszenierung von „La forza del Destino“ von Verdi, die beim Publikum nicht unumstritten war. Umjubelt wurde die vierstündige „Rodelinda“ von Händel, inszeniert von Regisseur Claus Guth.

Die Ausnutzung der Plätze lag in der abgeschlossenen Saison bei mehr als 83 Prozent. Etwa 215 000 Menschen kamen zu den Aufführungen der Oper Frankfurt. Zum Vergleich: In der Spielzeit 2013/2014 hatte die Auslastung bei 81 Prozent gelegen.

Opernintendant Bernd Loebe nimmt diese Zahlen als Bestätigung seiner Arbeit. „Von Beginn meiner Intendanz an habe ich versucht, das Publikum auch an das unbekannte Opernrepertoire heranzuführen und für selten gespielte Werke zu begeistern“, sagt er. Dieses Ziel scheine erreicht worden zu sein. Der Intendant, der sein Amt im Herbst 2002 angetreten hat, bedankt sich bei den Zuschauern, „dass sie uns auf diesem Kurs gefolgt sind“.

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