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Das Erdferkel Elvis lebte seit 1997 im Frankfurter Zoo.

Zoo in Frankfurt

Erdferkel Elvis ist tot

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Das Erdferkel Elvis, einer der Publikumslieblinge des Frankfurter Zoos, ist im hohen Alter von fast 25 Jahren gestorben. Doch kurz vor seinem Tod hat Elvis noch für Nachwuchs gesorgt.

Eines der beliebtesten Tiere im Frankfurter Zoo ist tot: Das Erdferkel Elvis ist im hohen Alter von fast 25 Jahren gestorben. Doch es gibt einen kleinen Trost für die Zoo-Besucher. Nur wenige Stunden nach seinem Tod hat Erdferkel Ermine eines seiner Jungen zur Welt gebracht.

Elvis lebte nach Angaben der Stadt Frankfurt seit 1997 im Frankfurter Zoo. Das Erdferkel war 1993 im Zoo im US-amerikanischen Memphis, der Elvis Presley-Stadt, geboren worden - daher auch sein Name. Er erwies sich als guter Zuchtmann. Bereits ein Jahr nach seiner Ankunft in Frankfurt wurde sein erstes Jungtier geboren. Vier  seiner Nachkommen leben in Deutschland, England und den Niederlanden. Und auch das jetzt von seiner Partnerin Ermine geborene Jungtier stammt noch von ihm. 

Geschlecht des Jungtieres unbekannt

Der Publikumsliebling war in den vergangenen Monaten immer wieder krank geworden. Im April musste Elvis  in der Tierklinik Hofheim wegen einer Zyste behandelt werden. Danach erholte er sich. Am vergangenen Wochenende ging es ihm aber wieder schlechter. Er mochte sich nicht mehr bewegen und fraß auch nicht mehr. Am Montagabend starb er dann. Im Hessischen Landeslabor in Gießen soll jetzt die genaue Todesursache geklärt werden.

Dem neugeborenen Jungtier geht es indes gut. Mutter und Kind  befinden sich beide in der Wurfbox und sind für die Zoobesucher noch nicht zu sehen. Das Geschlecht des Erdferkel-Nachwuchses ist noch nicht bekannt. Sollte es ein Junge sein, soll es nach seinem Vater Elvis benannt werden.

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