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So macht Lernen Spaß: der neue Schulcampus der Erasmus-Schule an der Sonnemannstraße.
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So macht Lernen Spaß: der neue Schulcampus der Erasmus-Schule an der Sonnemannstraße.

Schulen in Frankfurt

Erasmus-Schule zieht im Sommer um

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
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Die private Erasmusschule zieht von der Friedrich-Ebert-Anlage an die Sonnemannstraße auf das Gelände der School of Finance., wenn diese es räumt. Ein Teil des Gebäudes ist aber erst 2018 bezugsfertig.

Der Rhododendron blüht, die Wasserfontänen im Teich sprudeln, im gesamten Innenhof grünt es an der Sonnemannstraße. Noch schlendern Studierende der Frankfurt School of Finance über die Holzbohlen, nach den Sommerferien werden dort aber die Schüler der privaten Erasmus-Schule über die Wiese springen.

Und weil das Kinder ab sechs Jahren sind, muss der Hof auch noch ein bisschen umgebaut werden. „Alles, was eine Absturzhöhe hat, muss kindersicher gemacht werden“, sagt Projektmanager Chistopherus Nöchel. Und der Teich ein Geländer bekommen.

Es sind rund 450 Grundschüler, die derzeit die trilinguale Frankfurter Erasmus Stadtschule an der Friedrich-Ebert-Anlage besuchen. Der in diesem Schuljahr an der Voltastraße eröffnete Gymnasialzweig hat neun Fünftklässler. Nicht alle Kinder aus Westend und Bockenheim werden im Sommer auf das Gelände der School of Finance ziehen, das der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) als Schulträger erworben hat. Rund 100 Schüler werden erst 2018 umziehen, denn die Hochschule räumt einige Etagen erst Ende des Jahres. Es sind die Schüler der ehemaligen Mundanis Grundschule, für die der ASB 2015 die Trägerschaft übernommen hat.

Und erst nach dem Auszug kann der Teil umgebaut werden. Dort, wo jetzt Zellenbüros für Professoren liegen, in den Gängen Kopierer aufgebaut sind, werden einmal Klassenräume für die Grundschüler entstehen. Mit einem „Marktplatz“ im Eingangsbereich der Stockwerke.

„Wir wollen das wie ein Dorf organisieren“, sagt Nöchel. Mit einer Gemeinschaftsfläche zum Treffen, kleineren Räumen als Lehrerstützpunkten, „Straßen“, also Gängen, die zu den Klassenzimmern führen.

Im anderen Gebäudeteil muss wenig verändert werden, dort liegen jetzt Seminarräume. Insgesamt 13 500 Quadratmeter stehen der Schule zur Verfügung, bis zu 800 Kinder können einmal aufgenommen werden. Der ASB zieht auch in Betracht, noch eine Kita auf dem Gelände zu eröffnen.

Den Gymnasialbereich will man noch ausbauen, auch Quereinstiege sind möglich. „Kinder ohne Spanischkenntnisse fangen wir mit Förderkursen auf“, sagt Schulleiter Holger Beckmann. Vor allem in der Oberstufe will man die Schule für weitere Schüler öffnen, um ein großes Kursangebot leisten zu können. Leistungskurse in Englisch und Spanisch würden auf jeden Fall offeriert, sagt Beckmann. Andere könnten „gesattelt“ stattfinden: drei Stunden in der Woche zusammen mit dem Grundkurs, zwei alleine. „Aber den sprachlichen Fokus wollen wir auf keinen Fall aus den Augen verlieren.“

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