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Erst Ende September wurde die neue Anlage eröffnet.

Waldspielpark Goetheturm in Frankfurt l

Enttäuschung über Matschanlage

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Zu viel Sand hat den Betrieb im Waldspielpark Goetheturm in Frankfurt lahmgelegt. Viele Kinder sind darüber natürlich sehr enttäuscht.

Der junge Vater staunt nicht schlecht. Die Kinder lamentieren enttäuscht. Das Wasser läuft nicht, die Matschanlage im Waldspielpark Goetheturm hat den Geist aufgegeben. Und das, wo die Stadt den neuen Spielplatz gerade erst Ende September mit viel Tamtam eröffnet hat. Damit die Kinder wenigstens im goldenen Herbst ein wenig Spaß am Nass im Waldspielpark haben. Stattdessen: lange Gesichter.

Beim ersten Frost sollte die Anlage in Winterruhe gehen. Die Eiszeit hat die Stadt Anfang Oktober vorgezogen. „Es sind wohl Konstruktionsmängel“, berichtet Armin Strobl in der Sitzung des für Sachsenhausen zuständigen Ortsbeirats 5. Eine ganze Reihe von Eltern haben sich beim Kinderbeauftragten beschwert. „Die Wasserwege sind häufig verstopft.“ Strobl und die Eltern sind enttäuscht. Sie haben lange auf das neue Angebot warten müssen. Nun funktioniert es nicht.

Konstruktionsmängel? So weit möchte das Grünflächenamt nicht gehen. Die Anlage unterscheide sich ja nicht von anderen Matschanlagen, bei denen die Probleme nicht auftreten, sagt eine Mitarbeiterin aus dem Amt. In Sachsenhausen ist es nur so, dass die Kinder unglaublich viel Sand in den Abfluss geschaufelt haben. Oder wer immer. Genauer: 700 Liter Sand. Die hat das Grünflächenamt nun aus dem Abfluss wieder rausgefischt.

Wiederholen soll sich das nicht. „Wir versuchen eine Lösung zu finden“, heißt es dazu aus dem Amt. Ziel ist es, die Anlage fit für die kommende Saison zu machen, fürs Frühjahr. Was genau zu tun ist, lasse sich noch nicht sagen. Was das kostet und wie lange die Arbeiten sich ziehen könnten, ebenfalls nicht. Nur: „Wir suchen die beste, günstigste und schnellste Lösung.“

Ein Erfolgserlebnis wäre nicht schlecht. Nachdem bereits der Start nicht optimal verlaufen ist. Als die Stadt das Projekt Matschanlage 2017 im Ortsbeirat vorstellt, überschlagen sich die Eltern nicht gerade vor Begeisterung. Sie trauern dem Wasserbecken hinterher, das früher Abkühlung gespendet hat.

Doch das mag das Amt nicht mehr aufbauen. Stehendes Wasser muss Schwimmbadqualität bieten, das lässt sich auf einem Waldspielpark nicht mehr realisieren. Darum reißt die Stadt nach und nach alle Becken ab und ersetzt sie durch Sprühfelder. Oder eben Matschanlagen. Dafür haben sich die Planer beim Goetheturm-Spielplatz entschieden. 270 000 Euro hat die Stadt investiert. Ein neues Sprühfeld gibt es beim nahe gelegenen Scheerwald-Spielpark. Das soll im kommenden Jahr wieder in Betrieb gehen.

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