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Axel Gerntke und Dominike Pauli sind nicht zufrieden. renate hoyer
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Axel Gerntke und Dominike Pauli sind nicht zufrieden. renate hoyer

Linke

Enttäuschte Linke

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
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Kein Jubel, auch wenn die Partei in Frankfurt besser als im Bund dasteht

Die Frankfurter Linken sind enttäuscht. „Jubel ist nicht so angesagt“, sagt Dominike Pauli, Fraktionsvorsitzende der Linken am Sonntagabend im Römer. Im Bund liegt die Linke bei fünf Prozent, für Rot-Rot-Grün reicht es nicht, in Frankfurt kommt sie mit etwas über sieben Prozent annähernd auf ihr Ergebnis bei der Kommunalwahl. Der Bundestagswahlkampf sei „extrem auf Personen zugespitzt gewesen“, sagt Pauli. „Da war es schwierig für eine Partei, mit dem Programm zu punkten.“

Dabei habe es gute Resonanz auf das Programm der Linken gegeben, sagt Pauli. Aber an den Infoständen im Wahlkampf habe man schon gemerkt: „Viele wollten die CDU nicht mehr als stärkste Kraft sehen“, sagte Pauli. Und hätten deshalb wohl lieber SPD gewählt. Auch Axel Gerntke, Kreisvorsitzender der Frankfurter Linken, hat im Wahlkampf gesehen, dass Leute „Laschet verhindern und daher taktisch Scholz wählen wollten“. Zwar habe man an den Infoständen diese Leute überzeugen können, dass die Linken gebraucht würden, aber eben nur die Leute an den Infoständen.

Für die Linken seien die Ergebnisse „nicht befriedigend“, sagte Gerntke. Zwar liegt man in Frankfurt über dem Bundesergebnis, aber „das hängt ja zusammen, in guten wie in schlechten Zeiten“. Und in den Großstädten müssten die Linken auch besser abschneiden.

Direktkandidatin im Wahlkreis 182 war Janine Wissler. Gewonnen hat sie ihren Wahlkreis nicht, in den Bundestag wird sie trotzdem einziehen, sofern die Linke über die Fünf-Prozent-Hürde kommt. Sie ist Bundesvorsitzende der Linken und die Spitzenkandidatin ihrer Partei. Ihr Ergebnis im Wahlkreis liegt über dem stadtweiten und erst recht über dem bundesweiten Zahlen der Linken. Sie kommt etwa auf neun Prozent.

In den Bundestag wird es dagegen Achim Kessler nicht schaffen. Vier Jahre saß er für die Linke im Bundestag, war der gesundheitspolitische Sprecher der Partei. Doch als Direktkandidat im Wahlkreis 183 bleibt er noch unter dem städtischen Ergebnis der Linken und ist auch nicht über die Landesliste abgesichert.

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