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Entscheidung über eine Halle in Frankfurt soll Anfang 2022 fallen

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Von: Timur Tinç

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Die Skyliners wollen am Kaiserlei eine Arena für 13.000 Fans bauen.
Die Skyliners wollen am Kaiserlei eine Arena für 13.000 Fans bauen. © Turkali-Architekten

Das Planungsdezernat prüft die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Flughafen und den Kaiserlei. Stadtrat Mike Josef (SPD) will die Hürden und Bedingungen der Römer-Koalition im neuen Jahr vorstellen.

Seit einigen Jahren ist die Frage, wo eine Multifunktionshalle in Frankfurt entstehen soll zu einem Politikum geworden: entweder am Flughafen oder am Kaiserlei. Planungs- und Sportdezernent Mike Josef (SPD) findet das schade. „Für mich geht es darum: Schaffen wir einen Standort für unsere Vereine, aber auch für Europa- oder Weltmeisterschaften im Handball, Basketball, Volleyball oder Eishockey, die komplett an Frankfurt vorbeigehen.“

Deswegen prüft das Planungsdezernat derzeit gemäß dem Koalitionsvertrag für beide Flächen, für die es beide kein Baurecht gibt, die planungsrechtlichen Voraussetzungen. Josef will die Hürden und Bedingungen Anfang Januar der Römer-Koalition präsentieren. „In einem bis eineinhalb Jahren wollen wir eine Grundsatzentscheidung haben, welche Fläche es wird“, sagt der Stadtrat.

Das Projekt „The Dome“ plant am Flughafen eine Arena für 23.000 Fans.
Das Projekt „The Dome“ plant am Flughafen eine Arena für 23.000 Fans. © Michael Felka/Sports2Business/dp

Basketball-Bundesligist Frankfurt Skyliners will am Kaiserlei eine Arena für bis zu 13 000 Zuschauer:innen mithilfe von regionalen Investoren bauen. Sie warten auf eine Anhandgabe der Stadt, um die Fläche untersuchen zu können. Am Flughafen gibt es mehrere Interessent:innen für ein 30 0000 Quadratmeter großes Grundstück. Diese Woche gab es ein Treffen im Planungsdezernat. Bis auf das Projekt „The Dome“, das eine Halle für 23 000 Fans bauen will, hat sich niemand in der Öffentlichkeit präsentiert. Die Fraport verrät nicht, wie viele Investoren es sind.

Die SPD-Fraktionsvorsitzende Ursula Busch hat am Freitag betont: „Wenn ein Investor bereit ist, 300 bis 400 Millionen Euro in Frankfurt zu investieren, und dabei Garantien für unsere Sportvereine abgibt, darf er nicht über Jahre hingehalten werden.“ Damit meinte sie das Projekt „The Dome“. Die Grünen-Vorstandssprecherin Julia Frank betonte, dass die Koalition beschlossen habe, beide Standorte zu prüfen. „Wir bevorzugen dabei den Kaiserlei, weil am Flughafen auch Wald gerodet werden müsste“, sagte Frank. tim

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