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Bergen-Enkheim

Baubeginn in der Leuchte

  • vonJanis Berling
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Die Erschließung des Neubaugebiets in Frankfurt-Enkheim soll im Sommer beginnen und bis 2023 abgeschlossen sein. Doch schon jetzt scheint fraglich, ob es pünktlich losgehen kann.

Ortsvorsteherin Renate Müller-Friese und ihr Ortsbeirat 16 sind in vielen Dingen leidgeprüft. Das Neubaugebiet Leuchte nimmt jedoch einen ganz besonderen Platz auf der Liste der ungeliebten Themen des Stadtbezirkes ein. Seitdem im Jahr 2014 die Erschließung des Geländes aufgrund eines erhöhten Grundwasserspiegels abgebrochen wurde, verschiebt sich das Projekt Jahr um Jahr. Dieses Jahr sollen die Erschließungsarbeiten nun endlich beginnen, zumindest, wenn es nach Markus Lind geht. Der Vertreter des Amtes für Straßenbau und Erschließung war am Montagabend mit seinem Kollegen Jens Stracker in der Sitzung des Ortsbeirates, um die finalen Pläne für die Erschließung des Neubaugebietes vorzustellen.

„Wir sind ja froh, dass Sie sich überhaupt noch hier heraus trauen, um mit uns dieses leidige Thema zu besprechen“, begrüßt Ortsvorsteherin Müller-Friese humorig die beiden zuständigen Beamten. Viele Betroffene sind anwesend: Anwohnerinnen und Anwohner, Umweltschutzvereine und Grundstückseigner:innen im künftigen Neubaugebiet. Ihnen allen verspricht Lind, dass dieses Jahr nun tatsächlich etwas an der Leuchte passieren soll.

So sei die Ausschreibung für die Erschließungsarbeiten bereits im Dezember vergangenen Jahres angelaufen. Der Beginn der Arbeiten ist für Mitte Juni geplant. Durch die europaweite Ausschreibung könne sich dies unter Umständen noch verzögern, so Lind. Ziel sei es jedoch, die Arbeiten bis Januar 2023 zu beenden. Um die Zeit bis zum Erschließungsbeginn zu nutzen, wird das Straßenbauamt ab Mitte Februar Vorarbeiten vornehmen und etwa die neu zu erschließenden Gebieten nach Kampfmitteln sondieren.

Nach Baubeginn sind zunächst Erschließungsarbeiten im südlichen Teil des Gebietes geplant, wo laut Lind die aufwendigsten Arbeiten zu erledigen sind. Danach werden sich die Arbeiten als Wanderbaustelle über das Areal bewegen. Dabei wird zunächst der erste Bauabschnitt entlang der künftigen Hauptzugangsstraße erschlossen, ehe die beiden anderen Bauabschnitte an beiden Seiten der Straße an der Reihe sind.

Gerade in den ersten Monaten der Baustelle müssen sich Anwohner:innen auf Lärm einstellen. In diese Phase fallen die Kanalbauarbeiten, die laut Lind eine erhöhte Lärmentwicklung mit sich bringen. „Wir versuchen, der Situation mit einem Lärmschutzgutachten und Kontrollmessungen präventiv entgegen zu treten.“ Ein umstrittener Punkt bleibt die Verkehrssicherheit im Umkreis des Neubaugebietes. „Der Bauverkehr darf unter keinen Umständen durch die Barbarossastraße erfolgen“, mahnt Eberhard Schwarz (SPD) an. Dies würde den Weg der Kinder der anliegenden Schule am Hang gefährden.

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