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Energiesparen in Frankfurt: Eile ist geboten

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Von: Georg Leppert

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Die Fassade der Paulskirche bleibt dunkel. Doch das ist nur Symbolpolitik.
Die Fassade der Paulskirche bleibt dunkel. Doch das ist nur Symbolpolitik. © ROLF OESER

Zahlreiche Dezernentinnen und Dezernenten sind in der Verantwortung. Sie müssen jetzt schnell zusammenfinden. Ein Kommentar.

Wer erfahren will, was die Stadt tut, um Energie zu sparen, muss fast die komplette Chefetage im Römer abtelefonieren. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hat das Hausrecht für Römer und Paulskirche. Sylvia Weber (SPD) ist fürs Bauen, insbesondere für die Schulgebäude zuständig. Rosemarie Heilig (Grüne) betreibt Klimaschutz und muss daher ohnehin auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie achten. Wenn es um die ABG und die Schwimmbäder geht, ist Mike Josef (SPD) zuständig, aber auch Kämmerer Bastian Bergerhoff (Grüne), denn wir reden von städtischen Gesellschaften. Die Liste ließe sich fortsetzen.

Frankfurt: Eine neue Stabsstelle wäre sinnvoll

Viele Köch:innen verderben nicht unbedingt den Brei. Wenn alle ihre Expertisen einbringen, kann ein tolles Energiesparkonzept entstehen – in etwa zwei bis drei Jahren. Die Stadt Frankfurt muss aber jetzt Vorgaben machen, um weniger Strom und Gas zu verbrauchen. Dafür reicht es nicht, nachts die Beleuchtung von Römer und Paulskirche abzuschalten. Das ist ohnehin nur Symbolpolitik.

Um Prozesse abzukürzen, wäre eine neue dezernatsübegreifende Stabsstelle Energiesparen sinnvoll. Zu befürchten ist jedoch, dass sich die Politiker:innen dann wieder vorwiegend damit beschäftigen werden, ob Peter Feldmann eine solche Stelle leiten darf. Doch für solche Diskussionen hat Frankfurt gerade keine Zeit.

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