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Energiekrise in Frankfurt: Commerzbank Tower nachts dunkler

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Von: Christoph Manus

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Die Commerzbank-Zentrale in Frankfurt ist nun nachts nicht mehr so gut zu sehen. Die Bank lässt im Hochhaus nur noch die Notbeleuchtung brennen.
Die Commerzbank-Zentrale in Frankfurt ist nun nachts nicht mehr so gut zu sehen. Die Bank lässt im Hochhaus nur noch die Notbeleuchtung brennen. © Arne Dedert/dpa

Die Commerzbank will Energie sparen. Die Klimaanlagen sollen die Büros nicht mehr so stark abkühlen, die Gebäude nachts nur noch Notbeleuchtung haben. Los geht es mit der Zentrale.

Der Commerzbank-Tower, mit 259 Metern das höchste Hochhaus Deutschlands, ist seit Dienstag nachts schlechter zu sehen. In der Commerzbank-Zentrale in der Innenstadt brennt, wie das Institut am Mittwoch (24. August) auf FR-Anfrage mitteilte, künftig in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr nur noch die Notbeleuchtung.

Die Commerzbank prüft nach eigenen Angaben, in weiteren Gebäuden weitgehend auf die Nachtbeleuchtung zu verzichten.

Klimaanlagen bei Commerzbank sollen nur noch bis 25 Grad abkühlen

Mit solchen Schritten will die Commerzbank, die sich in ihren Leitlinien verpflichtet hat, langfristig zum Erhalt von Umwelt und Natur beizutragen, Energie sparen. So sollen nach und nach die Klimaanlagen so eingestellt werden, dass die Büros nur noch auf etwa 25 Grad heruntergekühlt werden. In den meisten Sanitärräumen der Bank gibt es nach eigenen Angaben bereits kein warmes Wasser zum Händewaschen mehr. Strom spare sie etwa durch die Umrüstung von Leuchten auf LED-Technik, die Modernisierung von Lüftungsanlagen und den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Haustechnik.

Die Deutsche Bank hatte jüngst ebenfalls angekündigt, angesichts der Energiekrise in großem Umfang Strom sparen zu wollen. Auch sie will die Räume weniger stark kühlen und nachts weitgehend auf Beleuchtung verzichten.

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