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Energie im Sport sparen

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Von: Sandra Busch

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Durch die Energiekrise können Sportvereine in eine existenzbedrohende Situation geraten.
Durch die Energiekrise können Sportvereine in eine existenzbedrohende Situation geraten. © Renate Hoyer

Die Sportvereine sollen Energie sparen und dabei unterstützt werden.

Die Pandemie hat die Sportvereine vor große Herausforderungen gestellt, die Energiekrise ist noch bedrohlicher. „Sie ist zum Teil existenzbedrohend“, sagte Sportdezernent Mike Josef (SPD) am Donnerstag im Stadtparlament. Die CDU forderte dort in einem Antrag, dass die Stadt bei Vereinen erfragt, ob sie Energie einsparen und dabei Sportangebote weiterhin aufrechterhalten können. Auch solle sie den Vereinen in existenzgefährdender Situation eine finanzielle Unterstützung gewähren. „Wir dürfen die Vereine nicht alleine lassen“, sagte CDU-Stadtverordnete Carolin Friedrich.

Das findet auch Jan Klingelhöfer (SPD), aber: „Mike Josef hat längst gehandelt.“ So habe es mit Vereinen einen Energiegipfel gegeben, „wie sie gut durch den Winter kommen“, sagte er. Bäder müssten nun nicht wie in anderen Städten geschlossen werden, Vereine würden bei den Hallennutzungsgebühren entlastet. Außerdem gebe es Geld von der Stadt zur Unterstützung bei der energetischen Ertüchtigung. Auch für Natascha Kauder (Grüne) ist die Unterstützung der Vereine wichtig. 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen bewegten sich seit der Pandemie zu wenig und die Vereine gehörten zur sozialen Daseinsvorsorge.

Josef sagte, im Sport könnten nun bis 20 Prozent Energie gespart werden, ohne dass etwa der Außenring der Eissporthalle geschlossen wird oder es große Einschnitte bei den Bädern gibt. Die Wassertemperaturen würden gesenkt – das allerdings nicht in den Nichtschwimmerbecken. „Aber wir können das nur schaffen mit der Unterstützung von Land und Bund.“

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