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Baustelle am Kaiserlei: Pläne für eine Arena gibt es seit längerer Zeit, Baubeginn könnte 2019 sein.

Bieterverfahren

Endspurt am Kaiserlei

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Vertreter des Frankfurter Sportdezernats treffen sich mit Investoren, um die Pläne für eine Multifunktionsarena zu besprechen. Baustart könnte 2019 sein.

Im Bemühen um eine große Multifunktionsarena am Kaiserlei geht das Bieterverfahren in die heiße Phase. Vertreter des Frankfurter Sportdezernats trafen sich am Mittwoch mit den beiden Bewerbern Anschütz Entertainment Group und Lagardère Sport, um das weitere Vorgehen durchzusprechen.

Laut Sportdezernat sollen die Bieter nun bis Mitte Dezember umfassende Bewerbungsunterlagen erhalten und haben dann drei Monate Zeit, ein sogenanntes indikatives Angebot abzugeben.

Dabei müssen die Investoren nun darlegen, wie sie den Bau der Halle für 13 000 Zuschauer auf die Beine stellen wollen. Wichtig ist der Stadt dabei auch, dass die Halle funktional so gebaut wird, dass dort die bestmöglichen Bedingungen für Eishockey und Basketball geboten werden können. Denn die zwei Hauptnutzer der Halle sollen nach Vorstellung der Stadt die Basketballer der Skyliners und die Eishockeycracks der Löwen sein.

Einem Interessenten wurde abgesagt

Das Bieterverfahren ist so weit fortgeschritten, dass keine weiteren Interessenten berücksichtigt werden können. Zwischenzeitlich hatte sich noch ein dritter Interessent gemeldet, dem die Stadt jedoch aus formalrechtlichen Gründen absagen musste.

Der Bau der Halle wird aber wohl frühestens 2019 beginnen. Im zweiten Quartal 2018 will die Stadt sich Zeit für die Sichtung der Bewerbungsunterlagen nehmen, bevor dann im zweiten Halbjahr der obligatorische städtebauliche Wettbewerb beginnt.

Um den Bau der Halle gibt es schon seit Jahren Querelen, weil sie im Grenzgebiet zwischen Frankfurt und Offenbach entstehen soll. Die Problematik ist auch noch nicht ganz vom Tisch, da noch nicht klar ist, zu welchen Teilen die neue Halle auf Frankfurter und Offenbacher Gemarkung gebaut wird. Daher ist der Bebauungsplan für das Großprojekt auch noch nicht festgezurrt.

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