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Fußball-EM in Frankfurt: Fanzone am Mainufer - Debatte droht

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Von: Georg Leppert

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Die Stadt Frankfurt stellt die Pläne für die Fußball-EM vor. Über die Kosten könnte es eine politische Debatte geben.

Frankfurt - Die Fußball-Fans kehren zurück zum Mainufer in Frankfurt. Bei der Europameisterschaft im Sommer 2024 soll sich die Partyzone wieder am Fluss befinden. Erste Pläne dafür haben Sportdezernent Mike Josef (SPD) und die städtische Tourimus- und Congress GmbH (TCF) am Mittwoch vorgestellt.

Damit knüpft die Stadt an die Erfahrungen der WM 2006 an, als rund um den Fluss die „Main-Arena“ entstand. Bei der Europameisterschaft ist die Fanzone aber nur auf der nördlichen Seite geplant. Dort stehen zwischen Friedensbrücke und dem Eisernen Steg rund 35.000 Quadratmeter zur Verfügung. Bis zu 30.000 Fans finden dort Platz, wie Nina Malaviya von der TCF eklärte. Insgesamt rechnet die Stadt mit einer halben Million Besucher:innen.

Frankfurt: Alle EM-Spiele live in der Fanzone

Sämtliche Spiele des Turniers, das vom 14. Juni bis zum 14. Juli ausgetragen wird, werden auf Leinwänden in der Fanzone übertragen. Dazu soll es ein Bühnenprogramm und gastronomische Angebote geben – wenn möglich mit Apfelwein-Ausschank, sofern Verträge mit einem Bier-Sponsor das zulassen.

Kosten wird die Fanzone rund 14,3 Millionen Euro. Mit weiteren Investitionen – vor allem rund ums Stadion – könnte die Ausrichtung der fünf Fußballspiele mit bis zu 30 Millionen Euro zu Buche schlagen. Josef sprach von einem „wirtschaftlichen Mehrwert“, den das Turnier mit sich bringe.

Wie bei der WM 2006 soll am Main gejubelt werden.
Wie bei der WM 2006 soll am Main gejubelt werden. © FRFOTO

Die Stadtverordneten sollen den Kosten in ihrer Sitzung am Donnerstag zustimmen. Bei der Bewerbung als Austragungsort vor sechs Jahren war noch die Rede von 15 bis 17 Millionen Euro. Von einer „Kostenexplosion“ könne aber keine Rede sein, sagte Josef. Von Steigerungen sei auszugehen, die ursprüngliche Summe sei sehr niedrig angesetzt gewesen. (Georg Leppert)

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