Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

E-Fahrzeuge sollen in Frankfurt mehr Lademöglichkeiten bekommen. Foto: Peter Jülich
+
E-Fahrzeuge sollen in Frankfurt mehr Lademöglichkeiten bekommen.

Mobilität

Elektromobilität in Frankfurt: Strom tanken bei der ABG

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
    schließen

Die Koalition will die Elektromobilität fördern. Das sieht der Koalitionsvertrag vor

In Frankfurt will die Koalition aus Grünen, SPD, FDP und Volt die Elektromobilität fördern. Wie aus dem Koalitionsvertrag hervorgeht, sollen Mieterinnen und Mieter ihre Elektroautos in neuen Quartieren und bei der städtischen Wohnungsgesellschaft ABG Holding aufladen können.

Als Mindestanforderung wird ein 230-Volt-Anschluss genannt, wie er bei gewöhnlichen Haushaltssteckdosen üblich ist. Möglich wären aber auch sogenannte Wallboxes.

Die derzeitige Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum bezeichnet die Koalition als „völlig unzureichend“. Sie soll ausgebaut werden. Dazu zählen Normal- und Schnellladestationen. Der Strom soll aus erneuerbaren Quellen stammen. Auch sollen Unternehmen gefunden werden, die Wasserstofftankstellen in der Stadt bauen.

Klimaschutzpaket der Stadt Frankfurt

Taxis und den Lieferverkehr will die Koalition dabei unterstützen, auf Elektroantrieb umzustellen. Ein entsprechendes Projekt für 50 E-Taxis in Frankfurt liegt allerdings seit Jahren auf Eis. „Es ist aber nicht gestorben“, sagte Ansgar Roese von der Wirtschaftsförderung. Wenn genug Ladesäulen aufgestellt seien, wie es die Taxi-Vereinigung fordere, gehe die Stadt es erneut an.

Die Koalition steht hinter der „Klimaallianz“. Das ist ein städtisches Klimaschutzpaket, das unter der Vorgängerkoalition beschlossen wurde. Es sieht unter anderem vor, gemeinsam mit Mainova, ABG und anderen Partnern das stationsgebundene Car-Sharing mit Elektro-Fahrzeugen auszubauen. Unternehmen sollen bei der Anschaffung von Lastenfahrrädern unterstützt werden; städtische Nutzfahrzeuge sollen alternative Antriebe bekommen. Darüber hinaus will die Koalition eine Abwrackprämie für Mopeds, Roller und Kleinkrafträder beim Umstieg auf Pedelecs oder dergleichen prüfen.

Im Nahverkehr sollen ab 2030 nur noch Busse mit Wasserstoffantrieb oder Elektrobatterie zum Einsatz kommen. Bis Jahresende wird laut Traffiq allerdings erst eine Quote von 13 Prozent Elektrobussen erreicht. fle

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare