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Die Zahl der Elektroautos und Hybride in Frankfurt ist gestiegen. Foto: Peter Jülich
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Die Zahl der Elektroautos und Hybride in Frankfurt ist gestiegen.

Mobilität

Elektromobilität in Frankfurt: Kleiner Boom bei Elektroautos

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Mehr Menschen fahren Elektroauto oder Hybrid. Die Entwicklung im Bund spiegelt sich auf in Frankfurt wider.

Die Elektromobilität im Bund erlebt einen kleinen Boom, der sich auch in Frankfurt spiegelt. So gab es nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts zum Jahresende 309 100 Elektroautos in Deutschland, ein Plus von 126 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das ist zwar weit weg von einer Million Elektroautos, die Kanzlerin Angela Merkel bis 2020 prophezeit hatte. Nun soll diese Marke ihrer Ansicht nach 2022 geknackt werden.

Der kleine Boom bei der Elektromobilität lässt sich auf auch Frankfurt herunterbrechen. Zum Jahresende waren 436 357 Fahrzeuge in der Stadt zugelassen, teilte das Ordnungsamt mit. Davon waren 2499 Elektrofahrzeuge (Vorjahr: 1750) und 14 636 Hybrid-Fahrzeuge (Vorjahr 8172).

Staatliche Subventionen

Es sind keine gewaltigen Steigerungen. Der Anteil der Elektroautos und Hybriden an den zugelassenen Fahrzeugen ist von knapp zwei auf vier Prozent gewachsen. Der Anteil der reinen Elektrofahrzeuge liegt bei mageren 0,6 Prozent.

Und dennoch: Bei der Elektromobilität passiert etwas, der Boom ist klein, aber spürbar.

Mehrere Gründe lassen sich heranführen. So fördert der Staat den Kauf oder das Leasing von Elektrofahrzeugen, die immer noch vergleichsweise teuer sind, mit bis zu 9000 Euro und Hybridfahrzeuge mit bis zu 5625 Euro. Zwei Drittel zahlt der Bund, ein Drittel der Automobilhersteller. Im Zuge des Konjunkturprogramms zur Bekämpfung der Corona-Auswirkungen wurde die Fördersumme (4000 Euro für Elektroautos, 3000 Euro für Hybride) erhöht.

Auch sollen neue Autos in der Europäischen Union seit diesem Jahr maximal 95 Gramm Kohlendioxid ausstoßen, Transporter bis 3,5 Tonnen maximal 147 Gramm. Der EU-Grenzwert gilt aber nicht für jedes Auto, auch nicht für jeden Hersteller. Vielmehr wird, wie der Verband der Automobilindustrie erläutert, für jeden Hersteller ein spezifischer Grenzwert errechnet, der auf dem durchschnittlichen Fahrzeuggewicht der Herstellerflotten beruht. Im Durchschnitt aller Hersteller soll so der europäische Flottenwert erreicht werden. E-Autos tragen ihren Teil bei.

Drei Firmen für mehr Ladeinfrastruktur

Auf der größten Automesse der Welt, in Shanghai in China, hatten die deutschen Automobilhersteller im April zahlreiche neue Modelle mit Elektromotor präsentiert. China ist der wichtigste Markt für die deutschen Automobilhersteller. Fast jeder vierte Neuwagen von Volkswagen, BMW und Daimler wurde 2020 in China verkauft. Bis 2025 könnte ein Viertel der in China verkauften Autos elektrisch sein.

Der Trend treibt den Strukturwandel hierzulande an. Wobei es in Frankfurt an einer ausreichender Ladeinfrastruktur mangelt.

Seit Jahren liegt die Zahl der Ladesäulen in Frankfurt auf einem im bundesweiten Vergleich niedrigen Niveau. 2019 scheiterte der Aufbau von 280 Normalladesäulen und 80 Schnellladesäulen durch die Firma Allego, weil die Firma abgesprungen war. Nun sollen zwei andere Unternehmen und die Mainova beteiligt werden.

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