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Rachel Dodoo-Mehls Kreationen sind schon jetzt extrem beliebt bei den Frankfurtern. 

Nordend

Eisdiele Antipodean im Nordend: Gesalzene Kokosnuss im Becher

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In der Eisdiele Antipodean wird jede Sorte frisch zubereitet. Inhaberin Rachel Dodoo-Mehl legt viel Wert auf intensiven Geschmack und gute Zutaten.

In der Küche von Rachel Dodoo- Mehl duftet es nach Zitronen. Abgeriebene Schale und Saft stehen bereit, weitere dicke Früchte von der Amalfi-Küste warten in einem Kasten, um zu Sorbet verarbeitet zu werden. Mittags können die Kunden der Eisdiele Antipodean an der Bornheimer Landstraße unweit der unteren Berger Straße die Sorte probieren. Jeden Tag bereitet die 32-Jährige ihre Kreationen frisch zu. Und die Frankfurter reißen ihr die Becher aus den Händen. Auch auf den Social-Media-Kanälen wird ihr Eis in höchsten Tönen gelobt.

Seit zwei Wochen hat der Salon in hippem rosa und rotem Ambiente nach der Winterpause und Corona wieder geöffnet, bietet er doch sowieso nur Eis zum Mitnehmen an. „In den ersten Tagen, als so gutes Wetter war, waren wir im Nu ausverkauft“, erzählt die gebürtige Australierin. Jetzt produzierten sie größere Mengen. Aber mehr als zehn Sorten auf einmal wird es nicht geben, soll doch alles frisch sein. Der Inhaberin ist außerdem wichtig, dass das Aroma sehr intensiv ist. „Die Kunden sollen das Gefühl haben, sie beißen in eine Aprikose, wenn sie diese Sorte bestellen.“ Darum ist ihr Eis auch ein wenig wärmer als herkömmliches, minus 11 bis 12 statt minus 15 bis 18 Grad. Außerdem verzichtet sie auf Chemie und Geschmacksverstärker. In goldenen Lettern steht die tägliche Auswahl an der Wand, Salted Coconut, Chocolate Sorbet oder Red Dragon (Himbeer mit Chili) sind einige ihrer Stammsorten. Hinzu kommen wechselnde Geschmäcker, oft saisonal angepasst. Unter goldenen Deckeln wartet die Masse, denn ums Präsentieren geht es Dodoo-Mehl nicht. Normalerweise bietet sie auch selbst gemachte Waffeln an, doch das ist im Moment nicht erlaubt.

Bereits im vergangenen Oktober öffnete sie den kleinen Laden zusammen mit ihrem Ehemann, für den sie vor sieben Jahren nach Frankfurt kam. Eigentlich wollten die beiden schon im Juli anfangen, aber es gab Probleme beim Umbau der Räume. „Aber so konnten wir viel probieren.“

Gemeinsam haben sie in Australien und Italien Kurse besucht, um die Kunst des Eismachens zu erlernen. Dazu gehört auch viel Wissenschaft, das habe sie besonders interessiert, sagt Dodoo-Mehl, die vorher als Fitnesstrainerin arbeitete. Unterstützung bekommt sie auch von einer preisgekrönten italienischen Eisherstellerin, die berät sie bei Rezepturen. Die Kunden dürfen auf neue Sorten gespannt sein.

Die Eisdiele  Antipodean, Bornheimer Landstraße 18, ist Di bis So von 13 bis 20 Uhr geöffnet, antipodean.de.

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