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Der Lockdown setzt dem Einzelhandel, wie hier an der Berger Straße im Frankfurt Nordend, mächtig zu.
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Der Lockdown setzt dem Einzelhandel, wie hier an der Berger Straße im Frankfurter Nordend, mächtig zu.

Corona-Krise

Einzelhandel in Frankfurt warnt vor weiterem Lockdown

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die Frankfurter Gewerbevereine fordern eine Perspektive. In einem offenen Brief an die Landesregierung dringen sie darauf, dass die Geschäfte bald wieder öffnen dürfen.

Der Dachverein der Frankfurter Gewerbebetriebe fordert in einem offenen Brief an die hessische Landesregierung, dass der Lockdown nicht über den 14. Februar hinaus verlängert wird. Dass nun offenbar sogar eine Schließung von Läden bis nach Ostern im Gespräch sei, stoße im Frankfurter Einzelhandel „in Anbetracht weiter sinkender Fallzahlen auf größtes Unverständnis“, heißt es in dem Schreiben.

Auch für die Gewerbevereine stehe die Gesundheit an erster Stelle, betonen Ernst Schwarz und Kaweh Nemati, 1. und 2. Vorsitzender des Dachverbands. Bei einer Fortführung des harten Lockdowns würden aber viele inhaber- und familiengeführte Geschäfte unwiederbringlich den Betrieb einstellen müssen. „Das wird das Gesicht der Innenstädte und der Stadtteile für immer verändern“, warnen die Gewerbetreibenden.

Ärger über Spielwarenverkauf bei Drogerien

Die Gewerbevereine verweisen darauf, dass es gute Hygienekonzepte für den Handel gebe und dass bei konsequentem Einhalten der Hygienemaßnahmen keine Übertragungen in Geschäften stattfänden. Sie halten es zudem für ungerecht, dass zum Beispiel große Drogerien im Lockdown auch Spielwaren oder Parfüm verkaufen dürfen, die Fachgeschäfte aber geschlossen bleiben müssen.

Vor wenigen Tagen haben bereits der Hessische Industrie- und Handelskammertag, der Handelsverband Hessen und der Hotel- und Gastronomieverband Dehoga in einer gemeinsamen Erklärung gefordert, dass die derzeit wegen der Pandemie geschlossenen Betriebe ab Mitte Februar schrittweise wieder öffnen dürfen.

Die Politik dürfe nicht warten, bis das Infektionsgeschehen nahe null ist. Denn dann existierten viele Unternehmen nicht mehr, hieß es in der gemeinsamen Stellungnahme.

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