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Frankfurter Fans fiebern mit ihrer Mannschaft mit. (Archivbild)

Eintracht gegen Inter Mailand

Polizei wertet Partie als Risikospiel

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Beim Euopapokal-Achtelfinale am Donnerstag könnte es zu Auseinandersetzungen zwischen Eintracht- und Inter-Fans kommen.

Die Polizei stellt sich am heutigen Donnerstag rund um das Fußballspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Inter Mailand auf einen größeren Einsatz ein. Die Beamten bezeichnen die Partie in der Europa League als „Risikospiel“. Entsprechend dürften mehr Beamte im Einsatz sein als bei normalen Bundesligaspielen.

In der Tat gibt es Anhaltspunkte dafür, dass es zu Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern kommen könnte. Vor mehreren Europokalspielen in dieser Saison waren Fans der gegnerischen Mannschaft angegriffen worden – allerdings zumeist nicht am Stadion, sondern im Bahnhofsviertel. Auswärts hatte es vor allem in Rom – beim Spiel der Eintracht gegen Lazio – Krawalle gegeben. 

Eintracht: 2600 Inter-Mailand-Fans werden in Frankfurt erwartet

Hinzu kommt eine Freundschaft der Frankfurter Ultras mit den Anhängern des italienischen Erstligisten Atalanta Bergamo, die wiederum eine Feindschaft mit den Inter-Fans pflegen. Erstmals in dieser Europacup-Saison bringt die gegnerische Mannschaft auch eine nennenswerte Zahl von Fans mit nach Frankfurt. Erwartet werden 2600 Inter-Anhänger.

Offen ist, inwiefern der Konflikt der Eintracht-Ultras mit Innenminister Peter Beuth (CDU) eine Rolle spielen wird. Sollten Schmähplakate auftauchen, müsse die Polizei „situativ“ entscheiden, ob sie einschreitet, sagte eine Sprecherin der Behörde.

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