Eintracht Frankfurt

Waldstadion Frankfurt: Große Veränderungen für 2020 geplant

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Im Waldstadion Frankfurt stehen große Veränderungen an. Ein neuer Caterer bringt einige Neuerungen mit sich. Aber das wird nicht alles sein. 

  • Eintracht Frankfurt übernimmt die Vermarktungsrechte im Stadion
  • Es wird ein neuer Caterer kommen
  • Namensrechte liegen auch bei der Eintracht

Die Fans von Eintracht Frankfurt können sich in der kommenden Saison auf einige Änderungen im Waldstadion gefasst machen. Mit der Übernahme der Vermarktungsrechte wird der Verein den Fans auch einen neuen Caterer präsentieren. Der langjährige Anbieter Aramark muss das Feld räumen, stattdessen wird im Stadtwald die neu gegründete „Supreme Sports Hospitality“ an den Start gehen. Dahinter verbergen sich laut eigener Aussage „drei Frankfurter Jungs“: der in Bad Homburg geborene Großgastronom Klaus Peter Kofler sowie Stefan Weber und Michael Weigel, die bislang vor allem Erfahrung mit der Gastronomie am Flughafen sammelten.

Commerzbank-Arena: Eintracht Frankfurt mit neuem Bezahlsystem

Auf derneu eingerichteten Website wirbt das Unternehmen bereits vollmundig: „Wir bündeln unsere Kompetenzen in der Hospitality und Hochfrequenz-Gastronomie zu einem einzigartigen neuen Erlebniskonzept und werden die Frankfurter Stadion-Gastronomie auf ein neues Level heben.“

Ebenfalls auf ein neues Level gehoben werden soll das Bezahlen im Stadion. Zuletzt war an den Verkaufsständen nur Bargeld willkommen. Von nächster Saison an will die Eintracht ein eigenes Bezahlsystem anbieten. Details wollte Vorstand Axel Hellmann auf Anfrage der FR noch nicht verraten, es soll aber keine Lösung mit aufladbarer Karte, sondern die Möglichkeit sein, per Smartphone zu bezahlen.

Commerzbank-Arena: Eintracht Frankfurt: Ein neuer Name fürs Stadion?

Gut möglich, dass die Heimspielstätte der Eintracht ab der kommenden Saison auch einen anderen Namen trägt. Die Verhandlungen über die Namensrechte darf die Eintracht zukünftig selbst führen. Der langjährige Vertrag mit der Commerzbank läuft in diesem Sommer aus. Eine Entscheidung, wie das WM-Stadion zukünftig heißen werde, sei aber noch nicht gefallen, sagte Hellmann. Ein Verhandlungspartner ist offenbar die Deutsche Bank. 

Dagegen ist sicher, dass die Spielstätte des Bundesligisten künftig mehr nach Eintracht Frankfurt aussehen soll. Mit dem angedachten Ausbau der Nordwesttribüne Ende 2022 sollen die blauen Sitzschalen im Stadion weichen und durch schwarze ersetzt werden. Die Aufgänge sollen dann rot und weiß gestrichen werden.

Von Oliver Teutsch

Rubriklistenbild: © Silas Stein/dpa

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