Wettbewerb

Eintracht-Team ist siegreich

  • Kathrin Rosendorff
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Beim Stadtradeln werden jene ausgezeichnet, die dem Klima zuliebe auf das Rad umsteigen. In der Teamwertung holt sich die Frankfurter Eintracht den Titel.

Die Eintracht hat in diesem Jahr doch noch einen Titel geholt: Sie darf sich die Urkunde „radelaktivstes Team“ an die Wand hängen. Mit insgesamt 60 691 geradelten Kilometern landete „Eintracht Frankfurt“ auf Platz 1 der Teamwertung beim Stadtradeln 2020. Am Freitag übergab Stadtrat Claus Möbius im Palmengarten die Urkunden und Preise des vom Klima-Bündnis initiierten Wettbewerb.

Bei Stadtradeln, das es seit 2007 gibt, geht es darum, mit dem Rad statt mit dem Auto zur Arbeit oder abends ins Kino zu fahren und dadurch CO2 zu vermeiden. „Trotz Corona konnten wir die Zahl der Teilnehmenden im Vergleich zum vergangenen Jahr nochmals steigern. Und noch nie wurde beim Stadtradeln so viel Kohlendioxid vermieden wie 2020“, so Möbius. Die Kampagne zeige auch, dass Radfahren in Frankfurt immer beliebter werde.

Beim Schulradeln siegte die Liebigschule und erhielt einen 500-Euro-Scheck. Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung, sagte: „Was die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr geradelt sind, ist wirklich beeindruckend. Das ist nicht nur gesund, sondern auch ziemlich cool. Ich habe Bikes gesehen, an die stylemäßig kein Auto heranreicht. Wenn das so weitergeht, ist die Frankfurter Innenstadt in wenigen Jahren von ganz alleine autofrei.“

2938 Menschen in 161 Teams hatten sich für das Stadtradeln 2020 registriert. Sie radelten im Juni drei Wochen lang: 583 229 Kilometer wurden so klimaneutral zurückgelegt. Beim wichtigsten Wert, der CO2-Vermeidung, wurde der Rekord von 2019 gebrochen: Im Vergleich zum Autofahren wurden 86 Tonnen CO2 vermieden, ein Plus von zwölf Tonnen.

Absoluter Champion von Stadtradeln 2020 war ein Radler vom Team ADFC. Er strampelte in den drei Wochen ganz alleine 2427 Kilometer. Dafür gab es eine Urkunde in Gold und eine Museumsufer-Card.

Weitere Informationen gibt es auf: www.frankfurt-greencity.de.

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